Freitag, 21.09.2018

Einkaufen direkt auf dem Bauernhof

Direkt vom Hof
Dienstag, 06.03.2018 - 12:03 Uhr

Direktvermarktung leistet einen wichtigen Beitrag für die Existenzsicherung der Betriebe Immer mehr Verbraucher fragen Lebensmittel direkt vom Bauernhof nach. Das ist vor allem auf gestiegene Ansprüche an Qualität und Herkunft der Produkte zurückzuführen. In Bayern liefern 2.260 landwirtschaftliche Betriebe und damit 2,5 Prozent aller bayerischen Höfe (90.450) als Direktvermarkter auf kurzem Wege an die Kunden (Quelle: Agrarstrukturerhebung 2016 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL).

Viele verarbeiten ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse auch weiter und verkaufen etwa Brot, Milch- und Wurstwaren. Mit dem direkten Absatz ihrer Produkte können sie ihre Einkommenssituation verbessern. So leistet die Direktvermarktung zwei wichtige Beiträge: Die Existenz der Betriebe wird gesichert, und die Lebensqualität im ländlichen Raum steigt. Hofläden nutzen also Verbrauchern und Landwirten gleichermaßen.

Wer den Weg zum nächsten Hofladen nicht kennt, kann mit Hilfe des Internet-Portals »Regionales Bayern« schneller fündig werden. Ins Leben gerufen hat das offene Portal das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und wendet sich damit an Direktvermarkter sowie Anbieter von Landerlebnissen und Urlaub auf dem Bauernhof, Hofgastronomie, Seminaren, Führungen oder landwirtschaftlichen Veranstaltungen.

Derzeit sind auf dem Portal schon rund 2.300 Betriebe mit landwirtschaftlichen Produkten oder Dienstleistungen registriert. 331 davon befinden sich in Unterfranken. Auch 92 regionale Zusammenschlüsse und Gemeinschaften, Regionalinitiativen genannt, gehören dazu. Von diesen haben 39 ihren Sitz in Unterfranken. weelden

5 gute Gründe für den Direkteinkauf

  • Nachvollziehbare Herkunft und Frische der Produkte
  • Direkte Informationen über die Erzeugungsbedingungen
  • Persönlicher Kontakt zum Landwirt
  • Das besondere Einkaufserlebnis
  • Unterstützung der Landwirtschaft in der eigenen Region