Montag, 13.07.2020
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Hänge mit robusten Pflanzen besetzen

Abschüssige Lagen im Garten:Schleifenblume und Kräuter sind gut geeignet

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ARCHIV - Zum Themendienst-Bericht vom 25. Juli 2019: Der polsterbildende Moossteinbrech eignet sich für Beete am Hang. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++
Foto: Andrea Warnecke
Bee­te am Hang sind ei­ne Her­aus­for­de­rung für Pflan­zen. Et­wa läuft das Gieß- und Re­gen­was­ser sch­nel­ler ab. Da­her braucht es Grün, das mit we­nig Was­ser aus­kommt, er­klärt der Bund deut­scher Stau­den­gärt­ner. Auch grund­sätz­lich rät er zu ro­bus­ten Pflan­zen für ab­schüs­si­ge La­gen.

Gut geeignet sind polsterbildende Stauden und Bodendecker mit einem flachen, breiten Wurzelsystem. Damit können sich die Pflanzen gut am Hang festhalten. Im Detail: Staudengärtner Björn Poltermann empfiehlt Blaukissen, Schleifenblume und Polster-Phlox sowie Kräuter wie Thymian, Berg-Bohnenkraut, Currykraut und andere mediterrane Pflanzen.

Das Beet am Hang hat einen Vorteil gegenüber der ebenen Fläche: Es braucht keine besondere Inszenierung oder Anordnung, um spannend zu wirken. Der Hang ist von Haus aus dank seines Gefälles und dem guten Blick darauf eine Art Bühne.

Struktur und Akzente

Trotzdem: Zwischen den grünen Teppichen und Polstern geben hier große Steine oder horstig wachsende Gräser Struktur und sind zugleich Akzente. Auch herausstechende Stauden wie die Königskerze übernehmen diese Rolle.

Vor dem Pflanzen sollten Hobbygärtner das Unkraut jäten. Ist der Bewuchs stark, sollte man die oberen fünf Zentimeter Erde abschälen, rät der Bund deutscher Staudengärtner.

Wer den Boden zunächst umgräbt oder Substrat aufschüttet, muss anschließend eine Woche mit der Bepflanzung warten. Dann kann sich der neue Boden ausreichend absenken. Anfangs sind weiteres Unkrautjäten und Wässern regelmäßig nötig, später nur noch gelegentlich.

Hintergrund

Der polsterbildende Moossteinbrech eignet sich gut für Beete am Hang. Foto:

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