Sonntag, 17.10.2021

Regenwasser für Wäsche, WC und den Garten

Zisternen: Von Anfang an einplanen - Fünfköpfige Familie spart bis 100 000 Liter Trinkwasser im Jahr

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Pflanzen mögen Regenwasser lieber als Trinkwasser aus der Leitung.
Foto: Patrick Daxenbichler
Einbau Mall-Zisterne
Foto: Roland Sigwart
Ein Le­ben oh­ne Toi­let­te und Wa­sch­ma­schi­ne? Kaum vor­s­tell­bar. Im Be­reich des Mög­li­chen liegt es je­doch, in WC und Trom­mel auf teu­res Lei­tungs­was­ser zu ver­zich­ten. Bei­des funk­tio­niert auch mit Re­gen­was­ser. Schont Grund­was­ser

Dieses lässt sich kostenlos beispielsweise in einer unterirdischen Zisterne sammeln und mit entsprechender Pumpentechnik sowie eigenen Rohrleitungen zum jeweiligen Verbraucher im Haus leiten. Dadurch wird Trinkwasser eingespart, die Wasserrechnung sinkt und die Grundwasservorräte werden geschont.

Eine fünfköpfige Familie kann bis zu 100 000 Liter Trinkwasser pro Jahr einsparen, wenn sie für Garten, Toiletten und Waschmaschine Regenwasser aus der Zisterne nutzt. Zudem ist Regenwasser gut gerade zum Wäschewaschen geeignet, da es kalkfrei ist. Dann wird auch weniger Waschmittel benötigt.

Die Pflanzenbewässerung lässt sich ebenfalls mit dem gesammelten Wasser bewerkstelligen. Mit einem Rundum-System etwa kaufen Hausbesitzer alle Elemente, die sie für die Regenwassernutzung in Haus und grünem Wohnzimmer benötigen. Dazu zählen der unterirdische Sammelbehälter sowie Filter, eine passende Pumpe und die Steuerungstechnik. Im Internet finden sich kostenlose Online-Rechner, mit denen man vorab bestimmen kann, welche Produktgröße zu den eigenen Bedürfnissen passt. Zisternen aus Stahlbeton beispielsweise haben eine Mindestnutzungsdauer von 50 Jahren. Durch ihre hohe Stabilität sind sie grundsätzlich sowohl mit Pkw als auch mit Lkw befahrbar. Die Wasserqualität ist aufgrund der kühlen und dunklen Lagerung sehr gut.

Aushub zum Verfüllen

Beton ist ein Naturprodukt, das aus den RohstoffenZement, Kies und Wasser besteht. Um das Versetzen kümmert sich bei einem Komplettsystem der Hersteller: Direkt vom Lieferfahrzeug wird der schwere Behälter in die vorbereitete Baugrube gehoben. Für die notwendigen Rohrleitungen ist ein Tiefbau-Fachhandwerker zuständig, der in der Regel ohnehin vor Ort an der Baustelle ist und bereits die Grube ausgehoben hat.

Zusätzlichen Sand oder Kies zum Verfüllen des entstandenen Loches zu kaufen, ist nicht nötig, denn der Aushub kann in der Regel später hierfür wiederverwendet werden.

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