Sonntag, 17.10.2021

Finanzieller Schutz für den Ernstfall

Absicherung: Warum eine Wohngebäudeversicherung für Hausbesitzer so wichtig ist

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Die meisten Menschen können gravierende Sturmschäden am Haus nicht selbst ausgleichen. In diesem Fall springt eine Wohngebäudeversicherung ein.
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/thx
Überschwemmungen nach Starkregenfällen nehmen auch in unserer Region zu. Deshalb sollte das Haus extra gegen Elementargefahren versichert sein.
Foto: djd/Nürnberger Versicherung/panthermedia
In den Bau und die Ein­rich­tung der ei­ge­nen vier Wän­de in­ves­tie­ren Paa­re, Fa­mi­li­en und Ein­zel­per­so­nen viel Ar­beit, Zeit und vor al­lem Geld. Für die meis­ten Men­schen ist es die wich­tigs­te fi­nan­zi­el­le Ent­schei­dung ih­res Le­bens. Die ent­sp­re­chen­den Kre­di­te müs­sen in der Re­gel über vie­le Jah­re ab­ge­tra­gen wer­den.

Ausreichend gut sollte das Eigentum vor den finanziellen Folgen von Gebäudeschäden oder der totalen Zerstörung geschützt sein. Die meisten Menschen können solche Schäden, etwa nach einem Brand, nicht selbst ausgleichen. »Eine Wohngebäudeversicherung ist deshalb für jeden Hauseigentümer ein Muss«, heißt es beispielsweise auf der Seite https://www.verbraucherzentrale.de.

Grobe Fahrlässigkeit

In der Grunddeckung bieten die meisten Wohngebäudeversicherungen Schutz gegen die Gefahren Feuer, Rohrbruch, Leitungswasser und Naturgefahren wie Sturm und Hagel. Da Naturkatastrophen auch in unseren Regionen keine Seltenheit mehr sind, ist eine Zusatzabsicherung gegen sogenannte Elementargefahren empfehlenswert. Ältere Verträge sollten dahingehend geprüft werden, ob sie zusätzlich die grobe Fahrlässigkeit mit absichern. Die Stiftung Warentest (Ausgabe 3-2021) hat insgesamt 178 Wohngebäudeversicherungen von 70 Anbietern unter die Lupe genommen. Der Vergleich zeigt: Es gibt große Unterschiede in puncto Preis und Leistung - und oft gefährliche Lücken. Nach Ansicht der Verbraucherschützer lohnt sich oftmals ein Wechsel der Versicherung. Denn ältere Verträge seien häufig unzureichend. Von den geprüften Tarifen wurden insgesamt 79 als mangelhaft bewertet.

Bei Überschwemmung nach Starkregen, Hochwasser, Lawinen, Erdbeben und anderen Naturgefahren greifen die meisten Wohngebäudeversicherungen nicht automatisch. Der Zusatz »Elementar« muss extra abgeschlossen werden.

Die Stiftung Warentest empfiehlt dies ausdrücklich, denn vor allem Starkregenfälle würden im Zuge des Klimawandels deutlich zunehmen.

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