Totenwald und Zuckerhaus

Wandertour: Von Röllfeld im Maintal zur fruchtbaren Mönchberger Ebene

1 Min.

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Foto: qweqweqwe
Der heu­te ab­ge­le­ge­ne ehe­ma­li­ge Fried­hof Gru­bin­gen mit sei­ner in­zwi­schen ver­schwun­de­nen Kir­che war einst die Urp­far­rei für Klin­gen­berg, Röll­feld und Sch­mach­ten­berg im jet­zi­gen Kreis Mil­ten­berg.

Von dort verlief der »Totenweg« an Röllfeld vorbei durch eine Kulturlandschaft, die uns von einem Zuckerhäuschen, dem »Paradeis«, Schmachtenberger Obstbau und von der Röllfelder Renaissancekirche erzählt. Der Kulturweg heißt passenderweise »Auf dem Totenweg durchs Paradeis«.

Start an der Kirche

Die Route im Kreis Miltenberg teilt sich auf in die Strecke entlang des Totenwegs und einen Rückweg durch den Unteren Röllfelder Wald. Der Start an der Röllfelder Kirche erlaubt einen Blick auf die Kirchenfenster, die aufgrund der gleichen Bauzeit denen am Aschaffenburger Schloss zum Verwechseln ähnlich sehen. Durch den Altort geht es entlang der historischen Totenwegroute ins Röllbachtal, wo der Weg nach der Station am Hotel Paradeismühle abzweigt und auf direktem und steilem Pfad den Dreimärker erreicht, wo sich einst die Schmachtenberger Weinreben befanden.

Durch das Totenwäldchen (!) erreichen wir die fruchtbare Mönchberger Ebene und lernen kurz vor Schmachtenberg die Geschichte des örtlichen Obstbaus kennen, die ihren Höhepunkt im 20. Jahrhundert erlebte. Im Ort befindet sich mit »Odilo« (= Zur Sonne) noch eine der wenigen traditionellen Gastwirtschaften der Region.

»Märchenpilz«

Nach einem Abschnitt durch die Feldlandschaft taucht der Kulturweg in den Wald ein und erreicht die Station »Zuckerhäuschen«, wo einst Schokoladenhasen fabriziert wurden und wo ein »Märchenpilz« stand (mehr dazu im »Spessart«-Heft April 2020). Nach dem weiteren Verlauf durch den Wald besteht an Wochenenden die Möglichkeit, im Wanderheim der Röllfelder Spessartbund-Ortsgruppe zu rasten. Von hier sind es noch wenige Meter hinab nach Röllfeld.

Der ehemalige Friedhof Grubingen ist eine Außenstation des Kulturwegs. Er liegt an der Straße nach Groß­heubach.

Fakten zur Tour

Einstieg ist an der Kirche St. Mariä Himmelfahrt (Parkplatz unterhalb) im Klingenberger Ortsteil Röllfeld (Kreis Miltenberg). Der rund 13 Kilometer lange Kulturweg »Auf dem Totenweg durchs Paradeis« (Markierung: gelbes EU-Schiffchen auf blauem Grund) sollte mit Wanderschuhen begangen werden. Der Höhenunterschied beträgt 180 Meter. Lokale finden Sie in beiden Orten. Zur Außenstation Grubingen führt ein Stichweg von zwei Kilometern Länge (einfache Richtung).

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