Hoch hinaus im Steigerwald

Baumwipfelpfad: Ein Abstecher nach Ebrach zwischen Würzburg und Bamberg

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Ein 1.150 Meter langer, barrierefreier und aus heimischen Hölzern bestehender Steg schlängelt sich durch alle Etagen des Waldes.
Foto: (c) Martin Hertel
Kul­tur und Na­tur er­le­ben und ent­de­cken: Im Rah­men ei­nes Wo­che­n­end­trips las­sen sich zum Bei­spiel nicht nur die bei­den frän­ki­schen Wel­ter­be-Städ­ten Würz­burg und Bam­berg, son­dern auch der Baum­wip­felpfad Stei­ger­wald na­he der klei­nen Ge­mein­de Markt Ebrach er­kun­den.

Startet man in Würzburg, so folgt man zunächst der B19 im sanft hügeligen Fränkischen Weinland, später der B22 nach Osten Richtung Bamberg. Kurz vor dem Ziel verändert sich die Landschaft deutlich, das Gelände steigt an, aus Offenland wird Wald: der Steigerwald - er ist nach dem Spessart das zweitgrößte Laubwaldgebiet in Bayern und ist geprägt durch ausgedehnte Buchen- und Eichenwälder.

Mächtiger Turm

Nach etwa 40 Minuten Fahrt erreicht man oberhalb von Ebrach den großen Parkplatz am Baumwipfelpfad. Vom mächtigen Turm und dem 1.150 Meter langen Pfad ist von hieraus noch nichts zu erkennen. Nach wenigen 100 Metern Wegstrecke durch den Wald entdeckt man den Eingang zum Pfad. Der barrierefreie und aus heimischen Hölzern erbaute Steg schlängelt sich so sanft durch alle Etagen der Baumkronen, dass man kaum merkt, wie schnell man sich auf einer Höhe von bis zu 26 Metern über dem Waldboden befindet.

Auf etwa der Hälfte der Strecke mündet der Pfad in den sich nach oben öffnenden, kelchförmigen Holzturm. Ganze neun Umrundungen des Turms bedarf es, um die 42 Meter hohe Aussichtsplattform zu erreichen. Der Rundumblick weit hinein in den Steigerwald ist ein absolutes Highlight.

Stationen mit Infos

Entlang des Aufstiegs informieren mehrere Stationen zu spannenden Themen rund um den Wald und seine nachhaltige Nutzung durch Forstwirtschaft und Jagd. Wo Wald ist, dürfen Tiere nicht fehlen. Das kleine Rotwildrudel kann man aus der Höhe betrachten und über eine Art Röhre mit Futterpäckchen füttern.

Nach dem Abstieg kommt man im zweiten Wildgehege Mufflons ganz nah. Junge Gäste toben sich am Waldspielplatz mit dem Kugelpfad, einer großen Outdoor-Kugelbahn, aus, während die Großen sich am Kiosk mit Kaffee und Leckereien stärken. Die Spielstationen werden laufend um spannende neue Elemente erweitert. In diesem Sommer gibt es sogar einen Ideenwettbewerb.

Veranstaltungen

Was macht den Steigerwald so besonders? Wie machen Förster den Wald fit für den Klimawandel? Die Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es bei einer Führung über den Baumwipfelpfad. Im Sommer locken zudem spezielle Veranstaltungen nach Ebrach - etwa der große Regionalmarkt am 31. Juli.

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