Bier und Schorle

Sportlergetränke: Am besten »isotonisch«

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Al­ko­hol­f­rei­es Bier wird im­mer be­lieb­ter. Sch­ließ­lich gilt es als iso­to­nisch. Doch was heißt das ei­gent­lich?Die gro­ße Fahr­rad­tour ist ge­schafft, der Gip­fel ist er­k­lom­men - und jetzt erst­mal ein al­ko­hol­f­rei­es Bier? Geht es nach den Braue­rei­en, sind vie­le Bie­re oh­ne Pro­mil­le das idea­le Ge­tränk für Sport­ler.

Und da ist tatsächlich was dran, erklärt der Sportmediziner Axel Klein. Denn alkoholfreie Biere sind oft isotonisch, und damit gut für Sportler.

Aber reicht nicht auch Wasser? Nein, sagt der Experte. Ginge es nur um den Ausgleich des Flüssigkeitsverlusts, wäre Wasser zwar sogar das bessere Getränk, »wenn ich nur Wasser trinke, laufe ich aber Gefahr, dass der Elektrolyt-Haushalt durcheinandergerät.« Denn der Körper verliert beim Schwitzen mehr als nur Flüssigkeit: auch Elektrolyte wie Magnesium oder Calcium.

Nährstoffe ausgleichen

Ein Sportlergetränk sollte diesen Verlust ausgleichen - und hier kommt das Zauberwort »isotonisch« ins Spiel. »Isotonische Getränke sind Getränke, in denen Teilchen in gleicher Konzentration gelöst sind wie im menschlichen Blut«, so Klein. Dadurch kann der Körper Nährstoffe aus dem Getränk besonders schnell aufnehmen und verarbeiten.

Allerdings sei nicht jedes alkoholfreie Bier isotonisch, betont Klein. »Da muss man schon genau hinsehen.« Selbst bei den ausdrücklich isotonischen Bieren rät er zur Vorsicht: Grundsätzlich sei alkoholfreies Bier eher ein Getränk für nach dem Sport, nicht währenddessen. »Gerade wenn man das sonst nicht trinkt, muss man etwas vorsichtig sein, weil es auch die Darmtätigkeit anregen kann bis hin zum Durchfall«, sagt er.

Natürlich ist das alkoholfreie Bier nicht das einzige isotonische Getränk. Alternativen gibt es genug, von der Schorle mit drei Teilen Mineralwasser und einem Teil Saft bis zu speziellen Sportlergetränken. »Da sollte man aber genau darauf achten, ob die eher für die Zeit nach dem Sport oder währenddessen geeignet sind«, rät Klein.

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