Mittwoch, 28.10.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Morgens Polizist, abends Hoffnungsschenker

Unsere Lebensretter: Christian Reckentin

Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Christian Reckentin. Foto: Möhler
Foto: Thomas Josef Möhler
»Hoff­nung schen­ken« heißt ein Ve­r­ein, der 2015 in Neu­stadt am Main ge­grün­det wur­de. Er hilft Fa­mi­li­en und Ein­zel­per­so­nen in der Re­gi­on, die durch Krank­heit, Be­hin­de­rung oder Schick­sals­schlä­ge un­ver­schul­det in Not ge­ra­ten sind. Mit­be­grün­der und ei­ner der Vor­stän­de ist Chris­ti­an Re­ck­en­tin.

Der 42-Jährige unterstützt nicht nur privat seine Mitmenschen: Von Beruf ist er Polizist.

Reckentin stammt aus Bayreuth. Mit 19 Jahren geht er zur Polizei. »Die Arbeit ist vielseitig, nie das Gleiche, und ich habe mit Menschen zu tun«, begründet er seine Berufswahl. Bei einer Fortbildung trifft er seine künftige Frau, die auch Polizistin ist und aus Neustadt stammt. So kommt er nach Unterfranken.

2002 heiraten die beiden, sie haben zwei Töchter. In Neustadt findet er Anschluss. Anfangs unterstützen neun Freunde mit Aktionen den örtlichen Kindergarten. Um Sponsoren Spendenquittungen ausstellen zu können, gründen sie 2015 den Verein. Schon bald entscheidet man sich jedoch dafür, nur noch Privatpersonen zu unterstützen. »Wir wollen genau wissen, dass die Hilfe ankommt.« Bislang hat »Hoffnung schenken« laut Reckentin rund 120 000 Euro einsammeln und verteilen können.

Derzeit laufen zwei längerfristige Hilfsprojekte - ein Therapiehund für einen Autisten und der behindertengerechte Umbau eines Bades -, aber auch kleinere Hilfen, etwa monatliche Zuschüsse für eine Pflegekraft.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!