Mittwoch, 28.10.2020
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Modernes Amateurtheater auf technisch hohem Niveau

Unsere Künstler: Rothenfelser Krimikeller feiert Jubiläum - »Jugend ohne Gott« ab April

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Der »Mordsrausch« war 2011 die erste Eigenproduktion des Rothenfelser Krimikellers
Foto: Steffen Schreck
Zehn Jah­re wer­den es im Herbst, dass der Ro­then­fel­ser Kri­mi­kel­ler sei­ne Pfor­ten mit dem »He­xer« von Ed­gar Wal­lace er­öff­net hat. Seit die­ser Zeit ström­ten rund 40 000 bis 45 000 Zu­schau­er in den rund 100 Zu­schau­er fas­sen­den Saal in der kleins­ten Stadt Bay­erns.

Intendant und Inhaber Michael Franz blickt mit Stolz zurück auf das Erreichte. Über 50 Darsteller waren in insgesamt 22 Inszenierungen und 18 Stücken bisher dabei. Franz sagt heute, er sei mit »kontrollierter Naivität« an die Sache herangegangen. Stets mit dem Backup seines sicheren Arbeitsplatzes beim Bayerischen Rundfunk im Rücken. Dabei hätten ihn viele für verrückt erklärt, er habe aber stets an seine Idee geglaubt.

Nach der Eröffnung und einer gewissen »Konsolidierungsphase« möchte der 51-Jährige den Krimikeller nun sukzessive zum modernsten Amateurtheater der Umgebung formen.

Enorm investiert

Vor allem in die Technik habe er in den letzten zwei Jahren enorm investiert, sagt der Rothenfelser. Und tatsächlich werde diese Entwicklung vom Publikum honoriert. Vor allem Gäste, die zum ersten Mal kämen, seien oft überrascht. »Auch von der schauspielerischen Leistung«, so Franz. Er ist sich sicher, dass mit der modernen Technik ein absolutes Alleinstellungsmerkmal vorliegt.

Das Jubiläumsjahr startet im April mit dem 19. Stück »Jugend ohne Gott« - nach einem Roman von Ödön von Horváth -, ehe im Herbst 2020 mit einer Inszenierung von »Sleepy Hollow« das Jubiläumsjahr tatsächlich eingeleitet wird, denn begonnen hatte alles in einem November. Im Sommer 2021 dürfen sich die Zuschauer dann auf den »Mordsrausch II« freuen, eine Fortsetzung der ersten Eigenproduktion.

Den Abschluss macht dann im Herbst 2021 einmal mehr ein Klassiker: Jack the Ripper wird die Gassen von Rothenfels unsicher machen. »Aber alles ist noch in Planung«, sagt Intendant Michael Franz.

Hintergrund

Der »Mordsrausch« war 2011 die erste Eigenproduktion des Rothenfelser Krimikellers. Foto:

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