Sonntag, 25.10.2020
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Gerichte, die man von Oma kennt

Unsere Ausflugsziele: Im traditionsreichen Forsthaus Sylvan kocht die Chefin persönlich

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Das Forsthaus Sylvan liegt idyllisch im Naturschutzgebiet Weihersgrund. Foto: Steffen Schreck
Foto: Steffen Schreck
Di­rekt an der Gren­ze zum Park des Fürs­ten von Löw­en­stein liegt das Forst­haus Syl­van im Na­tur­schutz­ge­biet Wei­hers­grund bei Bisch­brunn. Das idyl­li­sche Wan­der­ziel ist aus meh­re­ren Rich­tun­gen in et­wa ei­ner Stun­de zu Fuß zu er­rei­chen. Seit De­zem­ber 2017 be­t­reibt Dia­na Küh­hirt das Lo­kal.
Strom? Fehlanzeige!

Unter der Woche steht sie mit Christiane Endrich in ihrer Gaststätte, am Wochenende oder an Feiertagen hat sie mehr Helfer beschäftigt. »Es ist anstrengend, aber macht echt viel Spaß«, sagt die Wirtin. Nach wie vor sei es eine Herausforderung, ohne Strom dort zu arbeiten. Zu den Stammgästen, die das traditionsreiche Lokal bereits bei den vorigen Pächtern Paul und Heike besuchten, hat sie weitere neue Gäste gewinnen können. »Manche kommen einmal, manche auch zweimal die Woche«, so Kühhirt.

In der Küche bereitet sie Klassiker zu, die es nicht mehr überall gibt. »Viele Gäste sagen, das habe ich das letzte Mal bei der Oma bekommen«, so die Wirtin. Sie nennt Blut- und Leberwürste und die Eigenkreation Kochkäse-Schnitzel als Besonderheiten. »Aber auch die Vegetarier sind auf dem Vormarsch«, berichtet Kühhirt. Deshalb seien zudem »Grünkernküchle« besonders gefragt.

Einziger Wermutstropfen, den die Pächterin der Waldgaststätte des Deutschen Alpenvereins (DAV) immer wieder ansprechen muss, ist eine Tatsache: »Wir sind ein Wanderlokal im Fürstlich-Löwensteinschen Wald, man darf einfach nicht herfahren«, stellt die Wirtin klar. »Auch nicht am Abend«, macht sie noch einmal deutlich. Sie meint, eine Fackelwanderung in der Dunkelheit würde auch gewissen Charme besitzen. Zudem könne man über Kühhirt auch Planwagenfahrten organisieren. »Dann kann die Oma auch mal mit«, sagt die Pächterin.

Voll wird es am 1. Mai und am 3. Oktober. Dann wird bei Live-Musik ein kleines Volksfest gefeiert. Dreimal im Jahr gibt es zudem ein Wirtshaussingen, dass sich laut Kühhirt immer größerer Beliebtheit erfreut. »Dann kommen Heinz Matschiner und die Blauen Jungs, das mögen die Gäste«, so die Wirtin.

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