Sonntag, 25.10.2020
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Eine Stadt mit Geschichte

Marktheidenfeld: Märkte, Messen und ein »kulturelles Dreieck«

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Das prächtige barocke Franck-Haus
Foto: Henrietta Hartl
Zwischen den Geschäften am Marktplatz findet man dieses Tor, das in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist
Foto: Henrietta Hartl
Der Turm der Laurentiuskirche - von einem Fenster der Stadtbibliothek aus gesehen.
Foto: Henrietta Hartl
Die Fischerfigurn am Marktplatz, hier beim Maimarkt, erinnert an die wichtige Bevölkerungsgruppe Marktheidenfelds
Foto: Henrietta Hartl
Hinter dem Marktplatzt sieht man den Turm der Laurentiuskirche
Foto: Henrietta Hartl
St.Laurentius in der Dämmerung
Foto: Henrietta Hartl
Wenn man in Markt­hei­den­felds Alt­stadt auf his­to­ri­schen Pfa­den wan­deln will, star­tet man am bes­ten an der Lau­ren­ti­us­kir­che. »Man könn­te sie als Ge­schichts­buch der Stadt be­zeich­nen«, er­klärt Mar­cus Mei­er von der Stadt Markt­hei­den­feld, seit 700 Jah­ren wur­de hier im­mer wie­der ge­baut.

Letztes Jahr wurde die Kirche im Herzen der Altstadt umfassend saniert und Anfang Februar wiedereröffnet.

Volksfest

Der Patron der Stadtkirche gab auch dem sommerlichen Großereignis Marktheidenfelds den Namen, der Laurenzi-Messe. Das Volksfest feierte 2018 sein 70-jähriges Jubiläum, ebenso wie das Stadtrecht für Marktheidenfeld. Der im 8. Jahrhundert gegründete kleine Marktflecken wuchs über die Jahrhunderte, Fischer und Schiffer siedelten sich am Mainkai an - und bauten vor etwa 700 Jahren die erste Kirche an dieser Stelle. Vor dem Kirchenportal führt die Herrngasse, ein typisches altes Stadtgässchen, in nur wenigen Schritten hinunter zum Main.

Von St. Laurentius aus kann man die Altstadt bequem zu Fuß erkunden. Ein Tastmodell aus Gussbronze sorgt für erste Orientierung, gleich hinter dem Alten Rathaus ist es zu finden. Jenes liegt direkt neben der Kirche und beherbergt heute die Volkshochschule.

Marktplatz

Auch im schmucken Fachwerkhäuschen der Alten Schmiede finden viele Kurse statt. Dahinter steht nun der moderne Bau der Stadtbibliothek und rundet »das kulturelle Dreieck Marktheidenfelds« neben der Kirche ab. Das schließt sich an den großen, langgezogenen Marktplatz an, auf dem das ganze Jahr über Märkte stattfinden, vom Mai-Markt über den Martini-Markt bis zum Weihnachtsmarkt - den »Grünen Markt« jeden Freitag nicht zu vergessen.

Am anderen Ende des Markt?platzes wartet noch das prächtige, barocke Franck-Haus. Jenes wurde 1745 als Privathaus von einem reichen Sektfabrikanten erbaut, wird aber heute als Kulturzentrum von der Stadt genutzt.

Hintergrund

Zwischen den Geschäften am Marktplatz findet man dieses Tor, das in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist.

Hintergrund

Das prächtige barocke Franck-Haus, 1745 erbaut.

Tourist-Information Marktheidenfeld

Luitpoldstraße 17, Telefon: 0 93 91 / 5 00 40,

Fax: 0 93 91 / 50 04 50, E-Mail:info@marktheidenfeld.de,

Internet: www.stadt-marktheidenfeld.de

Öffnungszeiten:Mo. und Di. 8 - 16 Uhr, Mi. und Fr. 8 - 12 Uhr,

Do. 8 - 11.30 Uhr,Sa. (2x im Monat) 10 - 12 Uhr

Hintergrund

Die Fischerfiguren am Marktplatz erinnern an die wichtige Bevölkerungsgruppe Marktheidenfelds.

Hintergrund

St. Laurentius in der Dämmerung.

Fotos (6):

Hintergrund

Hinter dem Marktplatz spitzt der Turm der Laurentiuskirche hervor.

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