Donnerstag, 06.05.2021

Holz oder Glas?

Schneidebrett: Worauf man achten sollte

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Holzbretter haben den Vorteil, dass sie Messer schonen - allerdings dürfen sie nicht in die Spülmaschine.
Foto: Christin Klose
Schnei­de­b­ret­ter gibt es un­ter an­de­rem aus Holz, Plas­tik oder auch aus Glas. Je­des Ma­te­rial hat da­bei sei­ne Vor- und Nach­tei­le. Auf Schnei­de­b­ret­tern wer­den Bro­te ge­schnit­ten, Kräu­ter ge­hackt oder Obst ge­sch­nip­pelt. Wer au­ßer­dem tie­ri­sche Le­bens­mit­tel ver­ar­bei­tet, soll­te min­des­tens noch ein Ex­t­ra-Brett in der Küche ha­ben, sa­gen Ex­per­ten.
Saftrille

Generell sollte ein Schneidebrett gut zu säubern und rutschfest sein. Für Fleisch oder Fisch sollte aus hygienischen Gründen außerdem ein gesondertes Schneidebrett mit Saftrille verwendet werden, erklärt das Bundeszentrum für Ernährung. Je nach Material haben die Bretter dabei unterschiedliche Eigenschaften.

Holz: Holzbretter sind schön anzusehen und schonen das Küchenmesser. Mit der Zeit entstehen aber Kerben, in denen sich Keime vermehren können. Holz ist außerdem nicht spülmaschinenfest. Nach Gebrauch sollte das Brett gründlich abgeschrubbt und gespült werden. Danach gut trocknen lassen.

Kunststoff: Dieses Material eignet es sich besonders gut für das Schneiden von Obst und Gemüse, aber auch Fleisch und Fisch. Die preiswerten Bretter sind spülmaschinenfest und messerschonend, zerkratzen aber recht schnell und sollten dann ersetzt werden.

Glas: Durch die harte porenfreie Oberfläche entstehen beim Schneiden keine Kerben, dadurch können sich auch keine Keime einnisten. Auch die Reinigung ist unproblematisch. Nachteil: Messer werden hier schneller stumpf.

Stein: Die Oberfläche ist ähnlich hart wie Glas, aber nicht so pflegeleicht. Marmorbretter beispielsweise müssen von Hand abgespült werden, da das Material in der Spülmaschine sonst aufquillt und porös wird.

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