E-Mobilität: Vermieter und Hausverwaltungen gefragt

Studie: Private Ladeinfrastruktur immer wichtiger

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E-Mobilitaet
Damit die E-Mobilität nicht ausgebremst wird, müssen in dicht besiedelten Wohngegenden genügend Ladepunkte zur Verfügung stehen.
Foto: djd/Getty Images/Westend61
Die E-Mo­bi­li­tät nimmt im­mer mehr an Fahrt auf, die Zu­las­sungs­zah­len von Elek­tro­au­tos wach­sen ra­sant. Um die kli­ma­po­li­ti­schen Zie­le der Bun­des­re­gie­rung zu er­rei­chen, sol­len bis 2030 min­des­tens sie­ben bis zehn Mil­li­onen Elek­tro­fahr­zeu­ge auf Deut­sch­lands Stra­ßen un­ter­wegs sein.

Zum Engpass aber könnte laut einer Studie der Deutschen Energie-Agentur die Ladeinfrastruktur in dicht besiedelten Wohngegenden deutscher Städte werden. Demnach müssten bis zum Jahr 2030 in dicht besiedelten Wohngebieten alleine 100.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte entstehen. Dementsprechend wächst die Bedeutung privater Ladeinfrastruktur, die vor allem Vermieter und Hausverwaltungen etwa in Form von Ladesäulen oder Wallboxen beisteuern können.

Darf sich jeder Wohneigentümer eine Wallbox installieren? Bei Gemeinschaftseigentum ist die Zustimmung der anderen Miteigentümer notwendig. Nach dem Wohneigentumsgesetz können Eigentümer einer Wohnanlage verlangen, dass sie sich eine Ladestation für ihre E-Fahrzeuge bauen dürfen, auch gegen den Willen der Miteigentümer (Paragraf 20 Absatz 2 WEG).

Wer als Vermieter oder Hausverwaltung in die E-Mobilität einsteigen möchte, sollte sich rechtzeitig über die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten informieren.

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