Freitag, 23.04.2021

Immer schön locker bleiben

Körper: So vermeiden Golfer Verletzungen

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Wenn Hob­by­gol­fer ge­sund­heit­li­che Be­schwer­den ver­mei­den wol­len, soll­ten sie nicht zu ehr­gei­zig am per­fek­ten Ab­schlag fei­len. »Lie­ber scho­nen­de Be­we­gun­gen ma­chen und so Sch­mer­zen­ver­mei­den - auch wenn der Schlag nicht ganz so gut aus­fällt«, rät Sport­me­di­zi­ner Ralf Ni­co­lai.

Gerade ältere Amateure seien oft zu ehrgeizig und eiferten Profis nach. Das sei ein zusätzlicher psychischer Druck und könne dazu führen, dass die Muskeln verkrampfen. Golfer sollten sich von diesen Vorbildern lösen, rät Nicolai. Dann stehen sie entspannter auf dem Platz, nehmen Schmerzen bewusster wahr und spüren, welche Bewegungen nicht gut für sie sind.

Wer zum Beispiel beim Abschlag nicht voll durchzieht, kann körperliche Beschwerden verhindern. »Diese intuitiven Schonhaltungen machen Profis auch«, versichert Nicolai. Gerade die untere Rückenmuskulatur, Knie und Ellenbogen werden durch die Drehbewegung beim Abschlag stark beansprucht.

Wie bei jeder anderen Sportart sollten sich deshalb auch Hobbygolfer vorher aufwärmen und die Muskeln dehnen, etwa durch Kniebeugen sowie Kreisen der Schultern. Den Schlägergriff sollten Golfer nicht zu stark festhalten. Denn sind die Hände verkrampft, kann sich das auf den ganzen Körper übertragen.

Vor dem Abschlag empfiehlt es sich deshalb, die Hände locker zur Faust zu ballen und kreisend zu bewegen. »Wer völlig verspannt aus dem Büro kommt, kann sich vor dem Golfen auch mit Autogenem Training entspannen«, rät der Mediziner.

Schwunganalyse

Da die körperlichen Voraussetzungen bei jedem Golfer anders seien, empfiehlt Nicolai außerdem eine sogenannte Schwunganalyse. Hierschaut sich ein Golflehrer den Abschlag des Sportlers an und korrigiert individuelle Haltungsfehler. Letztlich kann eine solche Analyse nicht nur die Gesundheit schonen, sondern auch dem Handicap auf die Sprünge helfen.

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