Sonntag, 17.10.2021

Für mehr Farbe

Sträucher: Welche Pflanzen im Herbst und Winter blühen - Futterquelle für Bienen

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Besenheide (Calluna vulgaris) blüht ab August bis in den Dezember hinein.
Foto: Andrea Warnecke
Mit dem Be­ginn der küh­len Jah­res­zeit ver­lie­ren die meis­ten Bäu­me und Bü­sche ihr Laub. Man­che Sträu­cher und Pflan­zen be­gin­nen aber erst im Herbst oder so­gar Win­ter zu blühen. Ei­ne Freu­de nicht nur für den Men­schen, son­dern auch für In­sek­ten, so der Ver­band der Gar­ten­baum­schu­len (GBV).

Bei mildem Wetter blüht etwa die Schneekirsche der Sorte Autumnalis (Prunus subhirtella Autumnalis) von November bis April in rosaweiß. Sie schätzt einen sonnigen Standort, stellt ansonsten aber keine allzu großen Ansprüche.

Duft-Schneeball

Der Duft-Schneeball (Viburnum farreri) öffnet seine Blüten etwas früher im Oktober. Bleibt das Wetter mild, geht das bis in den März so weiter. Wichtig ist für ihn ein geschützter Standort.

Ein weiterer Spätblüher ab August bis in den Dezember ist die Besenheide (Calluna vulgaris) mit ihren glockenförmigen Blüten. Die Farbauswahl reicht dank Züchtungen von Weiß über Rosa und Lila bis hin zu Dunkelrot.

Winterjasmin

Hauswände und Zäune sind der richtige Platz für den Winterjasmin (Jasminum nudiflorum). Die leuchtendgelben Blüten an langen Trieben öffnen sich nach und nach von Dezember bis März, die Kletterpflanze kann dabei eine Wuchshöhe von bis zu drei Metern erreichen. Die von Januar bis April blühende Winter-Heckenkirsche (Lonicera x purpusii) lockt mit einem intensiven Honigduft die ersten hungrigen Hummeln und Bienen zu sich.

Eine weitere wichtige Futterquelle für Honigbienen und andere Insekten ist die Altersform des Efeus (Hedera helix). Nach etwa sieben Jahren verlegt dieser sein Wachstum vorrangig auf die Bildung von Blüten und Früchten. Die unscheinbaren grüngelben Blüten enthalten viel Nektar.

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