Um 3 Uhr brennt Festhallen-Wand

Festwoche vor 50 Jahren um zwei Tage verlängert - 523 Hektoliter waren Rekord

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Vor 50 Jah­ren wird die 26. Loh­rer Fest­wo­che we­gen der güns­ti­gen La­ge der Fei­er­ta­ge um zwei Ta­ge bis 15. Au­gust 1972 ver­län­gert. Am En­de geht so­gar das Fest­bier aus. 523 Hek­to­li­ter be­deu­ten neu­en Re­kord.

Dabei hatte zu Beginn ein Zwischenfall für Aufregung gesorgt, denn eine Kunststoffwasserleitung rettete den Lohrern die altbewährte TSV-Festhalle am Festplatz hinter der Stadthalle. »Gegen 3 Uhr stand plötzlich die brand-trockene Holzwand links vom Haupteingang in Flammen. Das Feuer entwickelte schnell eine derartige Hitze, dass der eigens zur Festwoche an der Innenseite des Festhallendaches angebrachte Kunststoff-Wasser-Schlauch durchschmorte und Wasser gegen die außen brennende Festhallenwand spritzte. Durch die Ritzen der Holzwand lief das Wasser in die Flammen, die so ihren Löschmeister fanden. Ein beherzter junger Mann aus Rechtenbach zögerte nicht lange, schnappte sich einen am Bierstand liegenden Wasserschlauch und löschte, was das Zeug hielt«, berichtete das Lohrer Echo. Als die Feuerwehr an der Brandstelle eintraf, war vom Feuer an der Festhallenwand nicht mehr viel zu sehen - aber der Brandherd, ein Abfallhaufen direkt an der Holzwand, glühte noch. Die Polizei vermutete, dass das Feuer durch eine unachtsam weggeworfene, glimmende Zigarette entstand.

6000 bis 7000 Lichter mehr als sonst strahlten während der Spessartfestwoche 1972 in der Ludwigstraße, Hauptstraße, Lohrtorstraße, Turmstraße und in.der Oberen Brückenstraße. Über desen Straßen und entlang der Häuser baumelten Lichterketten.

Die Stadt Lohr hatte zu Weihnachten 1971 eine über 2800 Meter lange Lichterkette gekauft, die auch zur Festwoche verwendet werden konnte.

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