Alles immer größer geworden

Festwirt: Franz Widmann erinnert sich - schon als Jugendlicher dabei gewesen

Lohr a.Main
1 Min.

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Der heutige Festwirt Franz Widmann mit seinen Eltern und dem damaligen Bürgermeister Siegfried Selinger Ende der 90er Jahre.
Foto: Archiv Widmann
Ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on hat die Fa­mi­lie Wid­mann als Fest­wirt auf der Spess­art­fest­wo­che. Im Jahr 1975 hat­te Xa­ver Wid­mann aus Lands­hut den Fest­be­trieb über­nom­men. So ist sein Sohn Franz, der heu­ti­ge Fest­wirt, schon als Ju­gend­li­cher in die Loh­rer Fest­wo­che hin­ein­ge­wach­sen

»Das erste Jahr war ich noch in der Schule gewesen, aber ab dem zweiten Jahr meines Vaters war ich schon auf der kompletten Festwoche dabei. Ich habe mir sogar immer Urlaub genommen«, erinnert sich Franz Widmann. Der 62-Jährige hatte damals beim Wiesenwirt in München eine Kochlehre absolviert, hatte in einem Schweizer Hotel gearbeitet und leistete auch seinen Wehrdienst. »Aber immer habe ich es geschafft, nach Lohr zu kommen«, berichtet Widmann.

Zelt schnell vergrößert

Auf die Frage, was sich in dieser langen Zeit verändert habe, fällt dem Festwirt sofort das Zelt ein: »Es ist immer größer geworden, zuerst war es nur rund fünfzig Meter lang.« Er erinnert sich an einen Tag der Betriebe, als so viele Voranmeldungen gekommen waren, dass die Kapazitäten nicht ausgereicht hätten.

Keine Schirme im Garten

»Da haben wir während der Festwoche am Donnerstagmorgen um 5 Uhr den Giebel entfernt und zwei Zeltfelder dazugestellt und noch neuen Boden eingelegt.« Der Biergarten habe früher keinen Boden und keine Schirme gehabt, es habe auch keine Abgrenzungen zum Main gegeben, die Garnituren seien noch vom Lohrer Bauhof aufgestellt worden. In den Anfangszeiten hätte er dreißig Bedienungen gehabt, jetzt seien es über achtzig. Aus einer Schankstelle seien mittlerweile drei geworden. Die letzten zwei Jahre war es ruhig gewesen um die Festwirtsfamilie. »Es hat ja fast gar nichts mehr gegeben. Wir haben immer nur improvisiert, Notlösungen durchgezogen. Oberstes Ziel war, dass ich meine wichtigsten Mitarbeiter habe halten können«, berichtet Widmann. So sei es in diesem Jahr wieder wie ein Neustart gewesen.

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