Donnerstag, 06.05.2021

Systemwechsel im Eigenheim

Wärmepumpe: Auch in vielen Bestandsgebäuden einsetzbar

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Ein kleiner Teil Strom als Antriebsenergie und viel kostenlose Umweltenergie aus Erde, Wasser oder Luft verwandelt eine Wärmepumpe zu 100 Prozent in Heizwärme.
Foto: txn/Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Da­mit in Deut­sch­land künf­tig um­welt­f­reund­li­cher ge­heizt wird, gibt es auch 2021 er­heb­li­che staat­li­che Zu­schüs­se für den Aus­tausch ei­nes al­ten Heiz­sys­tems ge­gen ei­ne mo­der­ne Wär­m­e­pum­pe. Der Hin­ter­grund: Vie­le Hei­zun­gen in Deut­sch­land ar­bei­ten nicht ef­fi­zi­ent und pro­du­zie­ren viel zu viel kli­ma­schäd­li­ches CO2.

Das soll sich möglichst schnell ändern.

Finanzielle Förderung

»Die Bundesregierung verteuert die Brennstoffe Öl und Gas durch den sogenannten CO2-Preis, der regelmäßig weiter ansteigen soll«, erklärt Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe. »Gleichzeitig werden erneuerbare Energieträger sehr direkt finanziell gefördert.« So gibt es für den Einbau hocheffizienter Wärmepumpen, die zu den klimafreundlichsten Heizsystemen gehören, hohe staatliche Zuschüsse.

Und zwar vor allem für den Einsatz in Altbauten, denn Wärmepumpen können heute dank ihrer Leistungsfähigkeit problemlos in vielen Bestandsgebäuden eingesetzt werden.

Experten hinzuziehen

Der Staat erstattet dann 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird durch diese Maßnahme eine Ölheizung ersetzt, gibt es sogar 45 Prozent. Gefördert wird aber nicht nur die Wärmepumpe selbst, sondern auch die für den Wechsel notwendigen Maßnahmen - vom Ausbau der alten Öltanks über Erdarbeiten bis hin zu neuen Heizungsthermostaten.

Für die Planung des Heizungstauschs sollten auf jeden Fall Experten hinzugezogen werden. Entscheidend ist, dass die Förderung vor dem Beginn des Vorhabens beantragt wird.

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