Montag, 17.05.2021

Oft nicht fürs ganze Dach

Sonnenkraft: Möglichst viel Ertrag herausholen - Bauordnungen setzen Grenzen

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Je mehr Strom oder Wär­me ei­ne An­la­ge pro­du­zie­ren kann, um­so wirt­schaft­li­cher ist sie auf lan­ge Sicht. Doch oft kön­nen Haus­be­sit­zer gar nicht ihr gan­zes Dach mit ei­ner Sol­arther­mie- oder Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge be­le­gen.

Sie müssen Abstände zu Brandwänden und ähnlichen Barrieren einhalten, die gesetzt wurden, um den Übergriff eines Hausbrands auf ein anderes Gebäude zu verhindern.

Diese Abstände sind in den jeweiligen Landesbauordnungen festgesetzt, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB).

Die Musterbauordnung, die den VPB-Angaben zufolge die meisten Bundesländer in ihren Regelungen berücksichtigen, sieht einen Mindestabstand für Solaranlagen von 1,25 Meter bis zur Brandwand vor.

Zum Vergleich: Freistehende Einfamilienhäuser müssen in der Regel mindestens sechs Meter vom Nachbarhaus entfernt gebaut sein. Aber auch das kann lokal gesondert geregelt sein. Hausbesitzer sollten bei der Planung einer Solaranlage diese Informationen bei den zuständigen Behörden erfragen.

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