Sonntag, 17.10.2021

Unkompliziert zum Hörgerät

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Foto: STUDIO MIERSWA-KLUSKA
Defizite: Die Generation der Babyboomer hat zunehmend Probleme mit den Ohren. Wie bitte? Entschuldigung, können Sie das noch einmal wiederholen? Wer immer öfter solche Fragen stellen muss, sollte aufmerken. Denn das kann ein Indiz für zunehmenden Hörverlust sein. Tatsächlich hat inzwischen jeder dritte Mensch über Fünfzig Probleme mit den Ohren.

Als Ursachen gelten vor allem die hohe Lärmbelastung im modernen Alltag, höhere Anforderungen, aber auch Medikamente, Rauchen und Alkohol. Die Generation der Babyboomer, die jetzt ins kritische Alter kommt, hört ebenfalls allmählich schlechter. Viele Betroffene wollen es allerdings nicht wahrhaben oder merken es zunächst gar nicht, da das Nachlassen des Gehörs schleichend passiert. Doch man sollte ?bei der Suche nach Abhilfe nicht zu lange zögern, denn je früher ein Hörgerät genutzt wird, umso besser kommen die meisten Menschen damit zurecht.

Zügig handeln

Wenn man also feststellt, dass das Hören in bestimmten Situationen schwierig wird – zum Beispiel im Meeting mit vielen Kollegen, in lauter Umgebung oder beim Fernsehen –, ist zügiges Handeln angeraten. Und das geht mittlerweile über die geeigneten Anlaufstellen unkompliziert und zuverlässig. Im Internet beispielsweise finden sich alle wichtigen Informationen und Tipps sowie eine Telefonnummer, unter der Interessierte ganz diskret eine Hörberatung mit Hörtest durch ausgebildete Hörberater ?bekommen. Am Ende erfolgt eine Einschätzung, welches Problem vorliegen könnte sowie eine Vorauswahl entsprechender Hörgeräte. Macht man sich anschließend auf den Weg zu einem Partner-Akustiker, von denen es bundesweit mehr als 1000 gibt, liegen bereits alle erforderlichen Infos und ausgewählte Hörgeräte bereit.

Erforderlich ist schließlich noch die Verordnung eines Hörgeräts durch den HNO-Arzt, dann steht dem Anpassen und Probetragen nichts mehr im Wege. Ist das geeignete Gerät gefunden, klärt der Akustiker direkt mit den Krankenkassen die Zuzahlung: Der Höchstbetrag liegt bei 924,94 Euro. Für viele Kunden gibt es damit sogar ein Gerät quasi zum »Nulltarif«. djd

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