Sonntag, 17.10.2021

Schlafsand mit Wasser entfernen

Hygiene: Mit den Fingern wegmachen, kann Keime übertragen

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Müde Kinder reiben sich die Augen - das ist ganz normal, wenngleich es rein medizinisch betrachtet nicht so ratsam ist.
Foto: Andrea Warnecke
Reib dir doch mal den Schlaf­sand aus den Au­gen! Die­sen Spruch brin­gen vor al­lem El­tern ger­ne mal in Rich­tung ih­rer Kin­der - und oft ver­su­chen sie dann selbst, die klei­nen Krü­mel zu ent­fer­nen. Doch das ist kei­ne gu­te Idee.

Fassen die Hände ans Auge, können Keime auf dessen »empfindliche« Oberfläche gelangen, warnt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands.

Was ist Schlafsand?

Besser ist deshalb, den Schlafsand mit Wasser wegzuwaschen. Netter Nebeneffekt: Das Kind wird wach.

Wie entsteht eigentlich Schlafsand? Weil wir nachts nicht blinzeln, sammelt sich Tränenflüssigkeit an den Augenrändern. Dort trocknet sie langsam und so können sich ihre Inhaltsstoffe »auskristallieren«, wie der Verband erklärt. Aus Zell- und Sekret-Resten sowie Staubteilchen bildeten sich die kleinen gelblichen Krümel. Sie sind eine normale Folge der Reinigungsprozesse an der Augenoberfläche.

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