Sonntag, 17.10.2021

Auf die Länge kommt es an

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Spätestens beim Kauf eines neuen Modells stellt sich für Brillenträger die Frage: Welche Brille passt zu meinem Gesicht? Foto: Roland Weihrauch (dpa)
Foto: Roland Weihrauch (dpa)

Welche Brille passt zu welcher Gesichtsform?

Rund 41 Millionen erwachsene Bundesbürger tragen laut der aktuellen Allensbach-Brillenstudie Brille – und stehen spätestens beim Kauf eines neuen Modells vor der Frage: Was passt zu meinem Gesicht?

Den Ausschlag für die Wahl der perfekten Fassung gibt das Verhältnis von Länge zu Breite, informiert das Kuratorium Gutes Sehen (KGS). Die unabhängige und überregionale Initiative leistet seit 1949 Aufklärungsarbeit rund um gutes Sehen und Aussehen mit Brille und Kontaktlinsen.

Verhältnis Länge zu Breite

Der Blick in den Spiegel vereinfacht laut KGS den Brillenkauf. Denn er offenbart ein wichtiges Detail: Ob das Gesicht als schmal oder breit empfunden wird, hängt vom Verhältnis Länge zu Breite ab. »Schmale Gesichter wirken länger und kantiger, weil es ihnen an Fülle fehlt«, sagt Stil-Expertin Petra Waldminghaus. »Sie sind plastischer, die Augen stehen enger zusammen.« Breite Gesichter wirken hingegen kürzer. Sie sind meist voller, flächiger und weicher. Um Augen, Nase und Mund gibt es mehr Platz zu den Seiten.

Für schmale Gesichter empfehlen sich markante Fassungen und hohe Gläser. Auffällige Rahmen unterbrechen optisch die Länge des Gesichts. So erscheint es kürzer und harmonischer. »Hohe Gläser mit starken Rändern verstärken diesen Effekt, weil das Gesicht gleich zweimal unterbrochen wird«, erklärt Waldminghaus. Je kontrastreicher die Farbe und je dicker die Fassung, umso besser das Ergebnis. Aber nicht übertreiben: Ein zu dicker Rahmen kann ein sehr schmales Gesicht auch dominieren. Keinesfalls sollte die Brille breiter als die breiteste Stelle des Gesichts sein. Gebogene Fassungen schmiegen sich bei diesem Typ gut an.

Breite Gesichter mögen es dezent

Für breite Gesichter eignen sich dezente Brillen mit schmalen Gläsern. Kontraststarke Vollrandfassungen sind unvorteilhaft, da sie das Gesicht optisch noch mehr verkürzen. Deshalb besser helle Vollrandfassungen, Halbrandbrillen oder rahmenlose Brillen wählen. Bei einem breiten Gesicht ist häufig der Abstand zwischen Wangenknochen und Augenbrauen kürzer. Gläser mit geringer Höhe sitzen nicht auf den Wangen auf.

Tendenziell lassen eckige Formen runde Gesichter markanter erscheinen, geschwungene Varianten sind ein schöner Kontrast zu quadratischen Gesichtsformen. »In jedem Fall sollte die obere Brillenkontur harmonisch zur Brauenlinie verlaufen«, betont Waldminghaus. naha

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