Samstag, 23.10.2021

Ab 40 zur Kontrolle

Augenarzt: Einmal jährlich sollte man sich untersuchen lassen

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Viele spüren etwa ab dem 40. Lebensjahr, dass die Augen nicht mehr so kräftig sind wie in jüngeren Jahren. Kleingedrucktes sowie Details sind zunehmend schwerer zu erkennen – eine Folge der weit verbreiteten Alterssichtigkeit.

Diese ist zwar lästig, aber vollkommen unbedenklich. Mit geeigneten Hilfsmitteln lässt sich der Alltag deutlich erleichtern. Die ersten Alterungserscheinungen sind zugleich ein Signal, dass man bewusster auf die Augen achten sollte. Eine ausgewogene Ernährung sowie eine gute Durchblutung ist gerade für die Augen wichtig. Dennoch kann auch eine gesunde Lebensweise das Sehorgan nicht vor Alterserscheinungen bewahren. Mit vorbeugenden, regelmäßigen Untersuchungen lassen sich Veränderungen und womöglich drohende Erkrankungen frühzeitig erkennen und behandeln.

»Ab 40 empfiehlt es sich, einmal jährlich zum Augenarzt zu gehen, um die Netzhaut untersuchen und den Augeninnendruck messen zu lassen«, sagt Sehhilfenberater Bernd Papsdorf. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung durch den Augenarzt sei eine optische Betreuung durch den Augenoptiker empfehlenswert.

Analoge und digitale Sehhilfen

Heute gibt es ein breites Angebot an analogen und digitalen Sehhilfen, die sich für verschiedene Zwecke eignen. Der Optiker kann auf Basis der individuellen Situation gezielt Hilfsmittel für zu Hause ?oder unterwegs empfehlen. Ergänzend zur klassischen Brille können beispielsweise vergrößernde Sehhilfen Erleichterung für den Alltag bringen – indem sich die Tageszeitung wieder problemlos lesen lässt. ?Gerade für das Schmökern bei ungünstigen Lichtverhältnissen empfehlen sich etwa Lupen mit einer integrierten, lichtstarken Beleuchtung. Geräte mit Standfuß bieten besonders viel Platz sowohl zum Lesen als auch fürs Schreiben. Taschenleuchtlupen wiederum passen in jede Handtasche. djd

Häufige Erkrankungen im Alter

Neben der nachlassenden Sehkraft haben viele Senioren mit Augenerkrankungen zu tun. Dies sind die häufigsten:

Makuladegeneration: Aufgrund der Ablagerung von Abfallstoffen unter der Netzhaut kann die zentrale Sehschärfe verloren gehen.

  • Diabetische Retinopathie: ?Die Erkrankung der Netzhaut wird durch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus hervorgerufen. Sie kann zu Ausfällen im Sehfeld bis zur vollständigen Erblindung führen.
  • Retinopathia Pigmentosa: Das Sehfeld engt sich röhrenförmig von außen nach innen ein (Tunnelblick).
  • Katarakt: Die Eintrübung der Augenlinse ist unter der Bezeichnung »Grauer Star« bekannt.
  • Glaukom: Der erhöhte Innendruck des Auges wird auch als »Grüner Star« bezeichnet. djd

 

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