Donnerstag, 06.05.2021

Was der Hopfen im Bier macht

Grundzutat: Pflanze sorgt für bittere Note, stabile Schaumbildung und fördert Haltbarkeit

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Hopfenblüten sind der Grundstoff für Bier. Foto: Martin Schutt (dpa)
Foto: Martin Schutt
Ne­ben Was­ser, Malz und He­fe ist Hop­fen die vier­te Zu­tat, die das deut­sche Rein­heits­ge­bot von 1516 für das Bier­brau­en er­laubt. Oh­ne Hop­fen kein Bier - von ganz we­ni­gen his­to­ri­schen Aus­nah­men ab­ge­se­hen. Oh­ne Bier aber auch kein Hop­fen, denn fast die ge­sam­te Ern­te wird welt­weit für die Bier­pro­duk­ti­on ver­wen­det.

Der Rest von rund einem Prozent findet sich etwa in Arzneimitteln. Hopfen gehört zur Familie der Hanfpflanzen, der Anbau ist aufwendig.

Typischer Geschmack

Das Bier verdankt dem Hopfen viel: Die Bitterstoffe sorgen für die bittere und typische Biernote. Auch für eine stabile Schaumbildung ist Hopfen wichtig. Zudem fördert er die Haltbarkeit des Gebräus.

Die wichtigen Bitterstoffe, Harze und Öle finden sich in der Hopfendolde der weiblichen Hopfenpflanzen - nur diese wird zum Brauen genutzt. Mehr als 250 Sorten stehen Brauern weltweit zur Verfügung - Tendenz steigend.

Deutsche Klassiker

Darunter sind deutsche Klassiker wie die Aromahopfensorten Perle, Hallertauer Tradition, Hersbrucker Spät, Spalter Select, Tettnanger und Mandarina Bavaria oder Bitterhopfen wie Herkules und Hallertauer Magnum. Aber es gibt auch tschechische Sorten wie Saazer, Sládek oder Agnus. In den USA wird vor allem die Sorte Cascade, Centennial oder CTZ angebaut.

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