Montag, 26.10.2020
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Wohlfühlen im Oberstübchen

Dachdämmung: Sie trägt maßgeblich zu einem gesünderen Raumklima bei

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Zum Wohlfühlen in den eigenen vier Wänden trägt entscheidend das Raumklima bei. Gedämmte Dächer sparen nicht nur Heizkosten und Energie, sondern sorgen auch für mehr Behaglichkeit. Fotos: djd/Paul Bauder
Foto: djd/Paul Bauder
Das Zuhause als Nest: Eine wirksame Dachdämmung sorgt für ein ganzjährig ausgeglichenes Raumklima.
Foto: djd/Paul Bauder
Beim Stich­wort Dach­däm­mung dürf­ten vie­le zu­nächst ans En­er­gie­spa­ren den­ken. Und in der Tat ist in un­ge­dämm­ten Alt­bau­ten das Oberst­üb­chen schon auf­grund sei­ner Fläche für ei­nen Groß­teil der En­er­gie­ver­lus­te ver­ant­wort­lich.

Eine professionell geplante und ausgeführte Dachdämmung verhindert aber nicht nur Wärmeverluste und senkt somit die Heizkosten. Gleichzeitig verbessert sich der Behaglichkeitsfaktor unterm Dach mit einem ganzjährig ausgeglichenen Raumklima.

Die Wohnräume unter den Dachschrägen kennzeichnen sich oft durch eine besonders urige und gemütliche Atmosphäre. Allerdings sorgen ungedämmte Dachflächen im wahrsten Sinne des Wortes auch für ein Wechselbad der Gefühle: Im Winter herrscht häufig ein klammes Raumklima, egal wie weit man die Heizung aufdreht, im Sommer hingegen belasten überhitzte Dachräume den Organismus und können einem förmlich den Schlaf rauben - da bleibt die Behaglichkeit zwangsläufig auf der Strecke.

Aufsparrendämmung

»Das energetische Sanieren des Dachs zahlt sich nicht nur mit einer niedrigeren Heizkostenrechnung, sondern vor allem auch über das gesamte Jahr hinweg mit einem gesünderen und angenehmeren Raumklima aus«, sagt Wolfgang Holfelder von einem deutschen Dachdämmungshersteller. Dies gelte insbesondere für eine sogenannte Aufsparrendämmung, bei der das Material flächig und lückenlos auf den Sparren, der hölzernen Konstruktion des Daches, aufgebracht wird. Das Resultat ist eine geschlossene Dämmhaube ohne Schwachstellen in Form von Wärmebrücken durch Fehlstellen in der Dämmung oder Bauteilen mit schlechteren Dämmeigenschaften wie Holz oder Mauerwerk.

Die Aufsparrendämmung weist aber noch weitere Vorteile auf: Da sie direkt auf den Sparren und nicht wie andere Dämmungen zwischen den Sparren verlegt wird, haben die Bewohner darunter alle Gestaltungsfreiheiten. Farbe oder Tapete, Putz auf Gipskarton oder Profilholzschalungen verleihen dem Zuhause einen individuellen Look. »Sogar die sichtbare Einbindung der Dachsparren in die Raumgestaltung ist möglich«, erklärt Experte Holfelder.

Besonders empfehlenswert seien dabei Dämmungen aus PU-Hartschaum: Diese Materialien benötigen eine geringere Dicke als andere Dämmstoffe - für schlanke Details sowohl außen an der Traufe als auch innen zum Beispiel bei Dachfenstern - und verbinden somit ein gesundes Raumklima mit geringem Gewicht auf der Dachkonstruktion und viel architektonischem Spielraum.

Auf Gewicht und Dämmleistung achten

Bei der Sanierung der oberen Wohnräume sind viele Faktoren zu beachten - insbesondere auch die Belastbarkeit der Dachkonstruktion. Diese kann der energetischen Sanierung Grenzen setzen, hinzu kommen in vielen Regionen mögliche Schneelasten, die bereits in der Planungsphase zu berücksichtigen sind.

Hohe Dämmleistung bei möglichst geringem Eigengewicht, diese Parameter kennzeichnen daher ein empfehlenswertes Material. Hochleistungsdämmungen aus PU-Hartschaum punkten in dieser Hinsicht mit ihrem geringen spezifischen Gewicht, zudem ermöglichen sie dank ihrer effektiven Wirkweise besonders dünne Dämmschichten - das spart gegenüber anderen Materialien entscheidende Kilogramm. ()

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