Freitag, 23.04.2021

Stundenlange Wärme zum Wohlfühlen

Kachelöfen: Optik und Technik können individuell gestaltet werden

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Feuriges Heizen mit Vernunft und Leidenschaft.
Foto: Leda Werk/akz-o
Wa­ren sie zu Groß­mut­ters Zei­ten oft noch mit grü­ner oder brau­ner Ke­ra­mik ver­k­lei­det, gibt es sie in­zwi­schen in den un­ter­schied­lichs­ten Va­ri­an­ten. Ob ver­putzt, ge­ka­chelt, mit Ke­ra­mik oder Na­tur­stein ver­k­lei­det, ob grad­li­nig oder ver­spielt: Mo­der­ne Ka­chel­ö­fen kön­nen heut­zu­ta­ge ganz nach den ei­ge­nen Vor­lie­ben ge­stal­tet wer­den.

Und das gilt nicht nur für die Optik, sondern auch für den technischen Aufbau im Inneren der Anlage. Von einer reinen Speicherfeuerstätte bis zum Warmluftofen mit und ohne Speicher ist hier vieles möglich.

Generell wird ein Kachelofen vom Fachmann handwerklich errichtet. Je nach geplantem Verwendungszweck entstehen dabei Feuerstätten in unterschiedlicher Bauweise.

Einsätze und Speicher

Da jedes System seine eigenen Vorzüge hat, bieten diverse Hersteller zahlreiche Einsätze und Speichersysteme für die unterschiedlichen Kundenwünsche an. Ein Werkstoff, der sich seit Langem im Ofenbau bewährt hat, ist Gusseisen. Guss ist hitzebeständig und formstabil, leitet sehr gut die Wärme, ist beim Aufheizen und Abkühlen nahezu geräuschlos und garantiert eine lange Lebensdauer.

Grundofen: Heizt langsam auf, bleibt lange warm

Als reine Speicherfeuerstätte werden beim Aufbau eines Grundofens teilweise über eine Tonne Speichermaterial verwendet. Zwar kann die Aufheizzeit eines solchen Ofens eine oder sogar mehrere Stunden betragen, doch durch seine hohe Speichermasse hält er die Hitze bis zu 24 Stunden und ist das warme Herz der Wohnstube. Da ein Grundofen in der kalten Jahreszeit meist jeden Tag befeuert wird, kühlt die Speichermasse niemals ganz aus. Hierdurch ist eine durchgehende Wärmeabgabe gewährleistet. Zudem gibt er seine Heizleistung gleichmäßig und sanft als langwellige Wärme an den Wohnraum ab - ähnlich der Wärme der Sonne. Wird der Brennraum des Grundofens nicht klassisch per Hand gemauert, können auch Heiz- oder Kamineinsätze verwendet werden.

Warmluftofen: Die Variante für schnelle Temperaturen

Der Warmluftofen zieht kühle Raumluft durch die unteren Öffnungen in die Anlage. Die Luft erhitzt sich an der Oberfläche des Kachelofen-Heizeinsatzes und strömt oben als Warmluft zurück in den Wohnraum. Auf diese Weise entsteht ein Kreislauf, der Wohnräume zügig aufheizt und so schnell für wohlige Temperaturen sorgt. Der geschlossene Feuerraum des Kachelofen-Heizeinsatzes ist industriell gefertigt. Die genormte Technik bietet den Vorteil einer besonders schadstoffarmen Verbrennung. Das ist nicht nur umweltschonend, sondern auch besonders wirtschaftlich, weil sparsamer im Verbrauch.

Kachelofen mit Speicher vereint alle Vorteile

Ist der Warmluftofen mit einem zusätzlichen Speicher versehen, spendet er stundenlange Wärme, selbst nachdem das Feuer erloschen ist. Dieses Prinzip entspricht der Wirkweise eines Grundofens. Gleichzeitig gibt ein solcher Kachelofen ebenfalls einen Teil seiner Leistung über Warmluft an den Wohnraum ab. So entsteht eine Kombination aus der Speichertechnik eines Grundofens und einem Warmluftofen.

Passendes Innenleben

Für jede geplante Bauweise gibt es das passende Innenleben, neben den Heizeinsätzen auch die entsprechenden Speicheraufsätze. Diese gibt es zum Beispiel als Guss-Speicheraufsatz, noch mehr Masse und damit Speicherkraft haben keramische Heizgaszüge.

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