Freitag, 30.10.2020
75 Jahre Main-echo Main-Echo Startseite

Ohne Kunststoff schläft sich's besser

Holzmöbel: Auf eine natürliche und wohngesunde Einrichtung des Schlafzimmers achten

Kommentieren
3 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

Besser schlafen ohne Kunststoff: Mit natürlichen Materialien und hochwertigen Hölzern lässt sich die Basis für eine erholsame Nachtruhe schaffen. Foto: djd/TopaTeam/Holzschmiede
Foto: djd/TopaTeam/Holzschmiede
Massivholzmöbel können im Schlafzimmer zu einem gesunden Raumklima beitragen. Foto: djd/TopaTeam/Forcher
Foto: djd/TopaTeam/Forcher
Nur mit Mühe ein­schla­fen zu kön­nen, um am nächs­ten Mor­gen um­so mü­der wie­der auf­zu­ste­hen: Vie­le ken­nen die­ses Ge­fühl. Ein gu­ter und re­gel­mä­ß­i­ger Schlaf ist wich­tig für un­ser Wohl­be­fin­den - das ist hin­läng­lich be­kannt.

Vielfach noch unterschätzt wird hingegen der Einfluss, den die Raumeinrichtung auf den Schlafkomfort hat. Ausdünstungen, Gerüche und Emissionen von Möbeln, Wandfarben und Bodenbelägen können ebenso störend wirken wie Elektrosmog, hervorgerufen etwa durch das Smartphone auf dem Nachttisch. Einrichtungsexperten empfehlen daher, bewusst darauf zu achten, was »drin« ist in den Einrichtungsgegenständen und vornehmlich auf natürliche Materialien zu setzen.

Bewährtes Naturmaterial

Das Angebot an Schlafmöbeln aus rein natürlichen Bestandteilen, frei von Kunststoffen, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Betten, die nach alter handwerklicher Art nur aus Holz gebaut werden und nicht einmal eine Metallschraube enthalten, gehören ebenso dazu wie Matratzen mit Natur-Latex.

Gerade Holz als altbekanntes und bewährtes Naturmaterial kann ein gesundes Raumklima fördern, unterstreicht Walter Greil, Einrichtungsfachmann eines Schreiner-Netzwerks: »Egal ob Eiche, Kirschholz oder Kiefer - Massivholzmöbel können die Luftfeuchtigkeit im Raum regulieren.«

Noch mehr Nutzen bringen laut Greil Hölzer wie etwa die Zirbe, die auch als »Königin der Alpen« bekannt ist. Ihre ätherischen Öle parfümieren den Raum auf angenehme Weise, sie sollen beruhigend wirken und somit einen gesunden Schlaf fördern. Mehr Informationen zu massiven Möbeln gibt es beim Holzfachmann vor Ort, bei Tischler und Schreiner. Dort kann man den Raum auch individuell planen und hochwertige Massivholzmöbel mit maßgeschneiderten Einbauten, etwa für Schrägen und Nischen, ergänzen.

Fachberatung

Ebenso wichtig wie die Möbel ist natürlich die Unterlage für einen erholsamen Schlaf, also Matratze und Lattenrost. »Jeder schläft anders, von Bewegungen im Schlaf bis zur bevorzugten Schlafposition. Daher ist stets eine Fachberatung empfehlenswert, um das individuelle passende System zu finden«, so Greil.

Auch für Matratze und Lattenrost gibt es Hersteller, die sich vollständige auf Naturmaterialien wie Naturkautschuk, Weidenrinde, Rosshaar oder Torf konzentrieren. Bei Farben wiederum sollte man auf lösemittelfreie Qualitäten achten. Auf diese Weise lässt sich das Schlafzimmer wohngesund und weitestgehend als kunststofffreie Energietankstelle einrichten.

Hintergrund

Besser schlafen ohne Kunststoff: Mit natürlichen Materialien und hochwertigen Hölzern lässt sich die Basis für eine erholsame Nachtruhe schaffen.

Foto:

Hintergrund

Foto:

Ohne Kunststoff schläft sich's besser

Nur mit Mühe einschlafen zu können, um am nächsten Morgen umso müder wieder aufzustehen: Viele kennen dieses Gefühl. Ein guter und regelmäßiger Schlaf ist wichtig für unser Wohlbefinden - das ist hinlänglich bekannt.

Vielfach noch unterschätzt wird hingegen der Einfluss, den die Raumeinrichtung auf den Schlafkomfort hat. Ausdünstungen, Gerüche und Emissionen von Möbeln, Wandfarben und Bodenbelägen können ebenso störend wirken wie Elektrosmog, hervorgerufen etwa durch das Smartphone auf dem Nachttisch. Einrichtungsexperten empfehlen daher, bewusst darauf zu achten, was »drin« ist in den Einrichtungsgegenständen und vornehmlich auf natürliche Materialien zu setzen.

Bewährtes Naturmaterial

Das Angebot an Schlafmöbeln aus rein natürlichen Bestandteilen, frei von Kunststoffen, ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Betten, die nach alter handwerklicher Art nur aus Holz gebaut werden und nicht einmal eine Metallschraube enthalten, gehören ebenso dazu wie Matratzen mit Natur-Latex.

Gerade Holz als altbekanntes und bewährtes Naturmaterial kann ein gesundes Raumklima fördern, unterstreicht Walter Greil, Einrichtungsfachmann eines Schreiner-Netzwerks: »Egal ob Eiche, Kirschholz oder Kiefer - Massivholzmöbel können die Luftfeuchtigkeit im Raum regulieren.«

Noch mehr Nutzen bringen laut Greil Hölzer wie etwa die Zirbe, die auch als »Königin der Alpen« bekannt ist. Ihre ätherischen Öle parfümieren den Raum auf angenehme Weise, sie sollen beruhigend wirken und somit einen gesunden Schlaf fördern. Mehr Informationen zu massiven Möbeln gibt es beim Holzfachmann vor Ort, bei Tischler und Schreiner. Dort kann man den Raum auch individuell planen und hochwertige Massivholzmöbel mit maßgeschneiderten Einbauten, etwa für Schrägen und Nischen, ergänzen.

Fachberatung

Ebenso wichtig wie die Möbel ist natürlich die Unterlage für einen erholsamen Schlaf, also Matratze und Lattenrost. »Jeder schläft anders, von Bewegungen im Schlaf bis zur bevorzugten Schlafposition. Daher ist stets eine Fachberatung empfehlenswert, um das individuelle passende System zu finden«, so Greil.

Auch für Matratze und Lattenrost gibt es Hersteller, die sich vollständige auf Naturmaterialien wie Naturkautschuk, Weidenrinde, Rosshaar oder Torf konzentrieren. Bei Farben wiederum sollte man auf lösemittelfreie Qualitäten achten. Auf diese Weise lässt sich das Schlafzimmer wohngesund und weitestgehend als kunststofffreie Energietankstelle einrichten.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!