Freitag, 30.10.2020
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Ofenwärme, die passt

Moderne Holzfeuerstätten:Sie eignen sich besonders für gut gedämmte Gebäude

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Der Fachmann stimmt die Holzfeuerstätte auf den Wärmebedarf des Gebäudes ab, kümmert sich um das Zusammenspiel mit Lüftungsanlagen und um die Vernetzung mit anderen Wärmeerzeugern. Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Zehendner
Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Zehendner
Zeitgemäße Kachelofentechnologie ist speziell für energieeffiziente Gebäude gut geeignet. Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod
Foto: djd/AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod
Bis 2050 soll der Ge­bäu­de­be­stand in der Eu­ro­päi­schen Uni­on (EU) de­kar­bo­ni­siert sein. Das heißt: Die Ge­bäu­de sol­len bis da­hin oh­ne fos­si­le Brenn­stof­fe aus­kom­men. Das Ziel ist nur zu er­rei­chen, wenn durch Wär­m­e­schutz und er­neu­er­ba­re En­er­gi­en die Heiz­e­n­er­gie­ver­bräu­che im Ge­bäu­de­be­stand und im Neu­bau dras­tisch ge­senkt wer­den.
Speicher unterstützt

Gut gedämmte neue oder sanierte Gebäude benötigen regenerative, hocheffiziente und vernetzte Heiztechnik. Diese muss exakt auf den reduzierten Wärmebedarf des Hauses abgestimmt sein. Die Wärmeleistung heutiger Holzfeuerstätten wie Kachelöfen, Kaminöfen, Kamine oder Heizkamine lässt sich durch die richtige Dimensionierung und durch spezielle Speichertechniken auf den niedrigen Wärmebedarf moderner Gebäude zuschneiden.

Öfen mit Speicheraufsätzen oder wärmespeichernden Ofenverkleidungen geben ihre Wärme gleichmäßig über lange Zeit ab. Besonders vorteilhaft sind Ofensysteme, die Feuer und Wasser für hohen Wärmekomfort verbinden.

Wasserführende Kachelöfen, Heizkamine, Kaminöfen oder Pelletöfen sind mit einem Wasserwärmetauscher ausgestattet. Über diesen gibt der Ofen einen Teil seiner überschüssigen Wärme an das ihn durchströmende Wasser ab, das in einen zentralen Pufferspeicher geleitet wird. Von dort aus wird die Zentralheizung und die Brauchwarmwasserbereitung unterstützt: So erzeugt der Ofen neben der Wärme im Aufstellraum auch warmes Wasser für Küche und Bad sowie zum Heizen.

Herzstück des Heizsystems

Eine wasserführende Feuerstätte kann das Herzstück eines intelligent geregelten Hybrid-Heizsystems sein, bei dem regenerative und herkömmliche Energiequellen über den Pufferspeicher vernetzt sind.

Intelligente Steuerungs- und Regeltechnik sorgt für einen flexiblen, bedarfsgerechten Energiemix, bei dem regenerative Energien Vorrang haben. Eine Holzfeuerung mit Wassertechnik unterstützt und entlastet die Hauptheizung. Richtig dimensioniert kann sie in einem hochgedämmten Haus - auch gemeinsam mit einer Solarthermie-Anlage - die alleinige Wärmeversorgung übernehmen.

Eine Holzfeuerstätte für ein modernes Gebäude oder einen energetisch sanierten Altbau sollte vom Ofen- und Luftheizungsbauer geplant und realisiert werden. Der Fachmann stimmt das System auf den Wärmebedarf ab, kümmert sich um das Zusammenspiel mit Lüftungsanlagen und um die Vernetzung mit anderen Wärmeerzeugern.

Hintergrund

Foto:

Hintergrund

Der Fachmann stimmt die Holzfeuerstätte auf den Wärmebedarf des Gebäudes ab und kümmert sich um die Vernetzung mit anderen Wärmeerzeugern. Foto:

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