Freitag, 30.10.2020
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Heizkosten ganzjährig im Blick haben

Energie: Mehr Effizienz durch neue Ablesemethode der Erfassungsgeräte

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Die warme Wohnung so richtig genießen: Wer seinen Energieverbrauch regelmäßig kontrollieren kann, erlebt bei der jährlichen Heizkostenabrechnung keine negative Überraschung. Foto: djd/Techem/Getty
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Wär­me­ver­brauch und -kos­ten be­las­ten nicht nur den Geld­beu­tel, son­dern auch die Um­welt. Da­bei kön­nen Haus­hal­te ih­ren Ver­brauch schon durch klei­ne Maß­nah­men sen­ken. Re­gel­mä­ß­i­ges Stoßl­üf­ten statt dau­er­haft ge­kipp­ter Fens­ter, kei­ne Vor­hän­ge oder Möb­el di­rekt vor den Heiz­kör­pern oder de­ren re­gel­mä­ß­i­ges Ent­lüf­ten:

Mit einfachen Veränderungen können Einsparungen bei den Heizkosten von bis zu zehn Prozent gelingen.

Doch bisher erfahren Mieter nur einmal im Jahr durch die Heizkostenabrechnung, wie sich ihr Wärmeverbrauch in der vergangenen Heizperiode entwickelt hat. Künftig jedoch wird es durch die noch in nationales Recht zu transformierende Energieeffizienz-Richtlinie EED zu einer veränderten Heizkostenverordnung in Deutschland kommen.

Ablesung per Funk

Sie soll dazu führen, dass Verbrauchsinformationen so früh zur Verfügung stehen, dass etwa Mieter durch ihr Verhalten Einfluss auf die kommende Heizkostenabrechnung nehmen können.

Die Richtlinie fordert fernablesbare Zähler sowie Heizkostenverteiler und unterjährige Verbrauchsinformationen für Mieter sowie Bewohner. Diese können so auf der Basis der aktuellen Verbrauchsdaten ihr Verhalten jederzeit anpassen und optimieren.

Und der Vermieter kann sicher sein, dass die Verbrauchsinformationen für die Heizkostenabrechnung pünktlich vorliegen. Dies ist nicht nur für beide Seiten komfortabel, sondern reduziert auch den Verwaltungs- und Zeitaufwand.

Transparentes Verfahren

Die EED schreibt vor, dass ab dem 25. Oktober 2020 neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernauslesbar sein müssen. Gleichzeitig müssen Verbraucher mindestens zweimal jährlich, auf Anfrage vierteljährlich, über ihren aktuellen Energieverbrauch informiert werden.

Ab dem 1. Januar 2022 soll es eine mindestens monatliche Verbrauchsinformation dort geben, wo die Erfassungsgeräte bereits fernauslesbar sind. Spätestens zum 1. Januar 2027 sollen alle bisher installierten Zähler auf Funkfernauslesung nachgerüstet beziehungsweise ersetzt werden.

Hintergrund

Die warme Wohnung so richtig genießen. Foto:

Ein System - viele Vorteile

Fernauslesbare Erfassungssysteme für Heizkostenverteiler und Wasserzähler sind komfortabel für Vermieter, Hausverwalter und Verbraucher. Die effiziente Ablesemethode reduziert den Zeitaufwand für Mieter erheblich und macht die Heizkosten durch unterjährige Informationen transparenter und kontrollierbarer. Zudem kann die neue Technologie die Basis für weitere Services und Energiesparlösungen bieten. ()

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