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Gegen Blitze und Überspannung

Fundament-Erder: Tipps für Bauherren

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ARCHIV - 23.08.2011, Nordrhein-Westfalen, Gesecke: Ein Blitz schlägt bei Gesecke ein. Genau 49 720 Blitze sind im Jahr 2018 in Nordrhein-Westfalen in die Erde eingeschlagen. Mit 1,5 Blitzen pro Quadratkilometer liegt NRW damit zusammen mit Bayern deutschlandweit auf dem vierten Platz hinter dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die meisten Blitze in NRW gab es mit vier pro Quadratkilometer 2018 im Rheinisch-Bergischen Kreis. Alle Zahlen stammen aus der am Dienstag veröffentlichten Statistik des Blitzinformations-Dienstes von Siemens. Foto: Thomas Rensinghoff/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
Foto: Thomas Rensinghoff
Bau­her­ren soll­ten schon bei der Pla­nung des Hau­ses da­ran den­ken, die­ses ge­gen Blit­ze und Über­span­nung zu schüt­zen. Pf­licht im Neu­bau ist der Fun­da­ment-Er­der. Die­ser lei­te die Span­nung ins Erd­reich ab, wenn im Haus oder der Nach­bar­schaft ein Blitz ein­schlägt, er­klärt der Ver­band Pri­va­ter Bau­her­ren (VPB).

Eine Besonderheit gilt aber bei einem Gebäude mit wasserundurchlässigen Keller oder einem nicht unterkellerten Haus: Hier muss der Fundament-Erder nicht in der Stahlbetonkonstruktion, sondern unter der Gebäudesohle im Erdreich verlegt werden.

Zudem sei nach Auffassung der Experten der Einbau eines Überspannungsschutzes sinnvoll. Sonst können teure Elektrogeräte kaputt gehen, wenn beispielsweise durch den Blitzeinschlag im Leitungsnetz Überspannung entsteht. Der Überspannungsschutz lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen auch in Altbauten nachrüsten.

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