Dienstag, 03.08.2021

Ohne Druck

Berufswahl: Nicht hinausschieben

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Was will ich werden? Bei der Berufsorientierung kann auch die Einschätzung von Freundinnen wertvoll sein.
Foto: dpa-tmn, Christin Klose
Haus­auf­ga­ben, Prü­fun­gen und die Frei­zeit soll auch nicht zu kurz kom­men: Im Schulall­tag steht das The­ma Be­rufs­wahl sch­nell mal hin­ten­an. Zu lan­ge soll­te man es aber nicht hin­aus­schie­ben.

Spätestens ein Jahr vor dem Abschluss sollten sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Berufswahl befassen. Darauf weist die Bundesagentur für Arbeit auf ihrem Portal »abi.de« hin.

Wichtig ist dabei aber, sich selbst nicht zu viel Druck zu machen. Die Entscheidung für einen Beruf bedeutet nicht, dass man sein Leben lang nur diesen einen Job ausüben wird. Denn lineare Lebensläufe sind selten geworden, heißt es auf »abi.de«.

Vielmehr sei es normal, dass Berufstätige ihren Arbeitgeber oder den Beruf wechseln. Stellt sich also die getroffene Entscheidung später als falsch heraus, lässt sich das immer noch korrigieren.

Schülerinnen und Schüler, die noch gar nicht wissen, was sie später mal werden wollen, sollten ihren Fokus zunächst auf eine Selbsteinschätzung legen. Dazu überlegt man sich zum Beispiel, welche Schulfächer einem am meisten liegen und recherchiert, welche Berufe ähnliche Inhalten bieten.

Selbsteinschätzung

Auch ganz grundsätzliche Fragen können laut »abi.de« weiterhelfen. Etwa, ob man gerne mit Menschen arbeitet, kreativ ist oder in der Freizeit einer besonderen Leidenschaft nachgeht. Es lohnt sich zudem, Familie und Freunde um eine Einschätzung zu bitten.

Nicht zuletzt gehört es zum Prozess der Berufswahl, passende Ausbildungsstellen zu recherchieren und zu finden - und darauf zu achten, die Bewerbungen rechtzeitig abzuschicken. Die meisten Ausbildungen starten im August oder September, es kann jedoch Ausnahmen geben.

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