Dienstag, 03.08.2021

IT-Spezialisten stehen hoch im Kurs

Arbeitsmarkt: Situation gut wie nie - Ausbildungsmöglichkeiten in allen Wirtschaftszweigen

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IT-Berufe erleben einen Boom - das zeigt nicht nur ein Blick auf die Stellenangebote, sondern auch auf die Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten.
Foto: Impact Photography/Fotolia/randstad
Die Ar­beits­markt­si­tua­ti­on für IT-Spe­zia­lis­ten ist gut wie nie. Laut dem De­k­ra-Ar­beits­markt-Re­port 2019 ist fast je­des zehn­te Ge­such für Be­wer­ber mit IT-Hin­ter­grund aus­ge­schrie­ben. Das schlägt sich auch im An­ge­bot an Aus­bil­dungs­mög­lich­kei­ten nie­der.

»Wer eine Begabung für Zahlen und Technik hat, sollte sich unbedingt nach einem passenden Beruf in der IT umsehen«, empfiehlt Petra Timm, Sprecherin eines deutschen Personaldienstleisters. »Die Auswahl der Tätigkeiten ist sehr umfangreich.«

Neuordnung 2020

So können Auszubildende im Beruf des Fachinformatikers seit der Neuordnung 2020 zwischen vier Fachrichtungen wählen: Bei der Anwendungsentwicklung geht es unter anderem darum, Softwarelösungen für Unternehmen zu entwickeln. Experten auf diesem Gebiet beherrschen die unterschiedlichsten Programmiersprachen und Betriebssysteme und kennen sich in Datenbanken aus.

Bei der Systemintegration lernen Absolventen, ganze IT-Systeme zu planen und zu realisieren. Sie beraten beim Kauf von Hard- und Software, installieren und betreuen Systeme und Netze.

Fachinformatiker der Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse stellen die Verfügbarkeit sowie Qualität und Quantität von Daten sicher und entwickeln IT-Lösungen für digitale Produktions- und Geschäftsprozesse.

Spezialisten in der digitalen Vernetzung arbeiten mit der Netzwerkinfrastruktur und den Schnittstellen zwischen Netzwerkkomponenten und cyber-physischen Systemen.

Viel Abwechslung wartet auch in anderen Berufen: Während sich IT-Systemelektroniker um die Installation von Netzwerken und die Behebung von Systemfehlern kümmern, managen Kaufleute für Digitalisierungsmanagement die Digitalisierung von Geschäftsprozessen auf operativer Ebene. Bei Kaufleuten für IT-System-Management liegt der Schwerpunkt auf dem Angebot und der Vermarktung von IT-Dienstleistungen sowie dem Management und der Administration von IT-Systemen.

Drei Jahre Ausbildung

Was alle Berufe eint: Die Lehrzeit dauert in der Regel drei Jahre. Ausbildungsplätze gibt es in der IT-Branche oder in den IT-Abteilungen von Betrieben aller Wirtschaftszweige. »In allen Berufsbildern werden Teamfähigkeit, ein guter Realschulabschluss und Computer-Vorkenntnisse erwartet«, so Timm. Sie empfiehlt Schulabgängern, sich in dieser Branche online zu bewerben. Wer es schafft, kann sich freuen: Die Spezialisten sind auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

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