Dienstag, 03.08.2021

Angemessene Bezahlung in der Ausbildung

Kein Tarif: Anspruch auf mindestens 80 Prozent

Kommentieren
< 1 Min.

Sie müssen sich anmelden um diese Funktionalität nutzen zu können.

In vie­len Bran­chen und Re­gio­nen be­kom­men Aus­zu­bil­den­de ei­ne Ver­gü­tung, die in Ta­rif­ver­trä­gen fest­ge­legt ist. Doch selbst wenn das nicht der Fall ist und für den Aus­bil­dungs­be­trieb kein Ta­rif­ver­trag An­wen­dung fin­det, muss sich die Be­zah­lung der Azu­bis da­ran ori­en­tie­ren.

Darauf weist die Jugendabteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds hin.

Der Anspruch auf eine »angemessene Vergütung« ist in Paragraf 17 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) festgeschrieben.

Im Vertrag festlegen

Nach derzeitiger Rechtssprechung heißt das: Wer seine duale Ausbildung in einem nicht tarifgebundenen Betrieb macht, hat Anspruch auf mindestens 80 Prozent der branchenspezifischen tariflichen Vergütung.

Die Zahlung und Höhe der Ausbildungsvergütung sollte im Ausbildungsvertrag festgelegt sein. Den Vertrag unterschreiben Ausbilder und Azubi am besten noch vor Beginn der Ausbildung, so der Rat der Jugendabteilung des Deutschen Gewerkschaftsbunds.

Kommentare

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie angemeldet und Ihre E-Mail Adresse bestätigt sein!


Benutzername
Passwort
Anmeldung über Cookie merken
laden

Artikel einbinden
Sie möchten diesen Artikel in Ihre eigene Webseite integrieren?
Mit diesem Modul haben Sie die Möglichkeit dazu – ganz einfach und kostenlos!