Donnerstag, 29.07.2021

75 Jahre Main-Echo

Im November vor 75 Jahren wurde das Main-Echo zum ersten Mal gedruckt. Die Zeitung entwickelte sich im Laufe der Jahre immer weiter – technisch wurde viel investiert, auch das Verbreitungsgebiet wurde größer. Heute spielt der Onlineauftritt eine immer wichtigere Rolle. Eine Zeitreise durch die Zeitungstechnik im Medienhaus Main-Echo:


Am 24. November 1945 erschien das Main-Echo zum ersten Mal. Anfangs nur zweimal die Woche, letztendlich sechsmal. In den 75 Jahren des Main-Echo hat sich die Zeitungstechnik gewaltig verändert. Immer wieder standen die Zeitungsmacher*innen vor neuen Entwicklungen und Herausforderungen. Und trotz etlicher Umstellungen ist in 75 Jahren keine einzige Ausgabe ausgefallen. Doch wie entstand die Zeitung damals? Die frühere Produktionsweise ist heute unvorstellbar.

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KAPITEL 1: Bleizeit

1945

Samstag, 24. November

Erste Ausgabe 1945 Mockup

Das erste Exemplar

Am 24. November 1945 wird das Main-Echo erstmals gedruckt


Das Main-Echo verfügt zu dieser Zeit weder über ein Verlagshaus noch über eine Druckerei. Die Redaktion bekommt von der Stadtverwaltung Aschaffenburg einen Raum im Sparkassengebäude in der Friedrichstraße zugewiesen – dieser misst zwölf Quadratmeter. Anzeigen werden in der Buchbinderei Thurmayer im Roßmarkt entgegengenommen. Hergestellt wird die Zeitung in Würzburg. Dort sind die einzigen zwei Rotationsmaschinen im Umkreis in Betrieb. Das heißt: Redaktion und Druckort liegen etwa 70 Kilometer voneinander entfernt. Zu diesem Zeitpunkt erscheint die „Unabhängige Zeitung für Untermain und Spessart” nur zweimal die Woche und umfasst meistens vier, maximal sechs Seiten. Das ist die Vorgabe der Amerikaner, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht nur die Lizenzen für deutsche Zeitungsmacher in ihrer Besatzungszone vergeben, sondern auch das Zeitungspapier rationieren.


1946

Ein Wachstumsjahr

Im Januar bezieht das Main-Echo sein erstes Gebäude: Dieses steht in der Maximilianstraße 1a. Damals eine stillgelegte Kleiderfabrik der Firma Weidenmann, heute ein Wohnhaus. Doch noch immer kann das Main-Echo nicht selbstständig drucken. Denn dafür fehlen die Maschinen. Deshalb müssen einige Utensilien von anderen Druckereien geliehen werden.



Das Verlagsgebäude in der Maximilianstraße:


Maximilianstraße 1a

Bleisatz: Die Zeitung von Hand gemacht

Die Zeitungsseiten werden von einem Schriftsetzer von Hand umbrochen. Das heißt, die Beiträge werden händisch auf den Seiten zusammengestellt. Das kann man sich in etwa wie Tetris mit Bleiblöcken vorstellen. Wichtig hierbei ist nicht nur, dass die Beiträge fehlerfrei sind, sondern auch zügig gefertigt werden. Die Setzer müssen also – so wie die Redakteure auch – die Sprache exzellent beherrschen und ein Auge für kleinste Details haben. Sollte ein Fehler in einer Zeile vorkommen, müsste sie komplett neu gesetzt und gegossen werden. Das kostet Zeit. Zwar wird der Haupttext eines Artikels jetzt schon mithilfe einer Maschine gesetzt, doch einige Überschriften und später auch Anzeigen werden noch von Hand gefertigt.

Am Arbeitsplatz des Schriftsetzers werden für den Handsatz Buchstaben, Zahlen, Schriftzeichen, Linien und Blindmaterial – das sind Bleistücke, die eine Zeile auf die volle Breite austreiben – in verschiedenen Schrifttypen und Größen ordentlich aufbewahrt. So kann der Setzer blind zugreifen und sich darauf verlassen, dass das Zeichen, das er in der Hand hat, auch das Zeichen ist, das er sucht.



Werner Schmitt

„Niemand hat uns gesagt, wie es gehen sollte: Wir sollten einfach gut aussehende Seiten bauen. Ich denke, das ist uns auch oft gelungen.”


WERNER SCHMITT,
Schriftsetzer von 1969 bis 2009

Werner Schmitt erklärt, wie die Zeitungsseiten früher mit Maschinen- und Handsatz entstanden sind:


Zu dieser Zeit sieht der Arbeitsplatz eines Schriftsetzers so aus:

Für mehr Informationen, einfach auf die Punkte klicken


Die Linotype-Maschine:

Mit der Linotype-Maschine werden komplette Zeilen erfasst und dann in Blei gegossen. Die Setzer, die an der Linotype arbeiten, werden Maschinensetzer genannt. Sie müssen genau so präzise arbeiten wie die Schriftsetzer. Der Unterschied ist, dass sie einen Artikel Zeile für Zeile und nicht Zeichen für Zeichen aufbauen. Wenn ein Text komplett gegossen ist, werden die Zeilen gebündelt und an den Schriftsetzer weitergegeben. Dieser bringt den Artikel auf die Zeitungsseite.


Druckplatte
Druckmater aus Pappe
Rundstereo

Für mehr Informationen bitte Bilder anklicken





So wird eine Rundstereoplatte erzeugt:





Mittwoch, 27. März

Ein neuer Zeitungskopf

Zeitungskopf 1946

Dieser Schriftzug wird für die nächsten 62 Jahre auf dem Zeitungskopf sein


Mittwoch, 3. April

„Der große Tag des Main-Echo”

Am 3. April 1946 nimmt das Main-Echo seine erste eigene Rotationsmaschine in Betrieb: eine Vomag der Vogtländer Maschinenfabrik aus Plauen. Die Maschine war 1927 für die „Aschaffenburger Zeitung” gebaut worden und dort bis zum 25. März in Betrieb; 1945 – am Palmsonntag – versank die Maschine bei den Bombenangriffen auf Aschaffenburg in den Trümmern der Luitpoldstraße 4b. Nach dem Krieg wird die Vomag für das Main-Echo geborgen und wieder instand gesetzt.

Beim Rotationsdruck wird nach dem Druckprinzip „rund gegen rund“ gedruckt: Sowohl die Druckform als auch der Gegendruck sind zylindrisch und drücken in ständiger, gegenläufiger Bewegung gegeneinander. Nur das Zeitungspapier trennt die Zylinder.

*Die Vomag Maschine, die aus den Trümmern der „Aschaffenburger Zeitung” geborgen worden ist, existiert nicht mehr. Das oben gezeigte Exemplar, eine Sechzehn-Seiten-Rotationsmaschine der Schnellpressenfabrik Frankenthal, Albert & Cie., dürfte aber sehr ähnlich aufgebaut sein.

So hat sich der Betrieb seit 1946 verändert

Für die Vergleichszahlen aus dem Jahr 2020 einfach die Symbole berühren





40

Menschen arbeiten beim Main-Echo



300

Arbeitnehmer*innen



48

Wochenstunden beträgt die Arbeitszeit



36,5

Stunden



3

Männer bilden die Redaktion



80

Redakteur*innen und 15 Assistenzen



9

Verschiedene Berufsbilder



15

Heute


Die Verarbeitungsgebiete werden bei der Lizenzverteilung nach Landesgrenzen und geografischen Grenzzielen abgemessen. Das Mainviereck grenzt im Norden und Westen an die bayerisch/hessische Grenze, im Südosten an Baden-Württemberg. Im Osten zeichnet der Main die Grenze des Main-Echo-Verbreitungsgebietes. Die Karten, die ein Verbreitungsgebiet zeigen, werden von Hand gemalt. So auch diese hier:

Verbreitungsgebiet 1946

Arbeiten unter Ausnahmebedingungen

Die Stadt Aschaffenburg ist im Zweiten Weltkrieg stark zerstört worden. Zu vorgeschriebenen Zeiten unterbrechen die Verlagsangehörigen ihrer Arbeit, um Schutt aufzuräumen.

Theresienstraße 1
Friedhofstraße
Pauluskirche
Dalbegstraße
Maximilianstraße
Krankenhaus
Danziger Straße
Agathakirche
Vor 75 Jahren: Bombenschäden in Aschaffenburg
Stiftskirche
Brentanoplatz
Stiftskirche
Schönborner Hof
Brentanoplatz
Cornelienstraße
Löhergraben
Goldbacher Straße 15
Brentanoplatz
Badergasse
Dilsheimerstraße
Brentanostraße
Goldbacher Straße
Brentanoplatz
Pfaffengasse
Nähe Stadttheater
Löhergraben
Zerstörte Buntpapierfabrik
Dilsheimerstraße



1948


Das Main-Echo wird jetzt viermal die Woche ausgetragen

Schon 1946 werden überregionale Nachrichten von der „Deutschen Allgemeinen Nachrichtenagentur“ - heute Deutsche Presse-Agentur oder DPA - geliefert. Anfangs kommen die Meldungen per Hellschreiber-System an. Der Hellschreiber ist ein Empfangsgerät, das Striche auf ein Band überträgt. Sogenannte Hellschreiberinnen übertragen diese als Buchstaben auf ein DIN-A4-Blatt in Schreibmaschinenschrift. Anfang der 50er Jahre wird der Hellschreiber vom Fernschreiber abgelöst. Der Fernschreiber aktiviert per Sender eine Schreibmaschinenmechanik, die ohne menschliche Hilfe die Meldung aufs Blatt bringt. So werden die Hellschreiberinnen das erste Opfer des technologischen Wandels im Zeitungswesen.


Ende des Jahres steigt die Abonnentenzahl des Main-Echo auf 62.000.

1949


Lokale Teilausgaben entstehen

Ab 1949 beginnen die Redakteure, Inhalte aufzuteilen: in Themen, die für alle interessant sind und in Themen, die für Menschen in bestimmten Ortschaften oder Landkreisen interessant sind.


Die Amerikaner ziehen sich 1949 zurück, der erste Deutsche Bundestag wird gewählt. Die Zeitung ist wieder privatwirtschaftlich – und damit beginnt der Kampf um Leser. Altzeitungen wie die „Lohrer Zeitung” werden wiederbelebt. Das Main-Echo übernimmt den bis 1945 erschienenen „Bote vom Untermain” in Miltenberg.


Der Verlag beginnt, Setzmaschinen und Matrizen neu zu kaufen. Die erste Setzmaschine nach dem Krieg liefert die Firma Linotype aus Berlin.


Linotype Maschine

Die 1949 gekaufte Setzmaschine, das Modell 5c der Firma Linotype, war viele Jahre im Einsatz. Mit dem Wandel der Drucktechnik wurden die Maschinen nicht mehr gebraucht.

Fernschreiber

Mit dem Fernschreiber kamen nicht nur überregionale Nachrichten in Aschaffenburg an, sondern auch Mitteilungen der Redaktions-Außenstellen.

1950


Das Main-Echo zieht in die Pfaffengasse 11

Dr. Johannes Kirsch, Verleger des katholischen „Beobachter am Main”, schließt sich dem Main-Echo an. Das Main-Echo zieht in das Gebäude des „Beobachters“ in der Pfaffengasse 11.

Pfaffengasse 11
Pfaffengasse 11 von hinten 2

Die nach dem Krieg geborgene Vomag-Rotationsmaschine wird durch eine weitere, für das Main-Echo neue, Vomag aus dem Jahr 1929 ersetzt: Diese kann 32 Seiten drucken und ist Teil einer zwölf Doppel-Druckwerke (192 Seiten) umfassenden Großmaschine, die vor dem Krieg den „Frankfurter Generalanzeiger” gedruckt hatte. Die Maschine passt kaum in die Druckhalle – etliche Umbauten müssen erfolgen, um Platz für die neue Vomag zu schaffen.


Vor der Vomag Rotationsmaschine in der Maximilianstraße

1952


Das Main-Echo erscheint an sechs Tagen der Woche

Inzwischen bringen 230 Träger*innen 64.660 Zeitungen zu den Abonnenten.


Der Platz wird eng in der Pfaffengasse. Die Zeitung, die Zeitungs- und Akzidenzdruckerei* und die „Chemigraphische Gesellschaft” arbeiten alle unter einem Dach. Für den Druck wird eine größere Rotationsmaschine gebraucht – diese kann allerdings nicht aufgebaut werden, weil zu wenig Platz ist.



*Die Akzidenz druckt alles, was nicht zum Tagesgeschäft des Zeitungsdrucks gehört. Dazu gehören zum Beispiel Prospekte und Flyer.

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KAPITEL 2: Farbdruck

1958


Umzug in die Goldbacher Straße 25-27

Das Main-Echo zieht in die Goldbacher Straße 25. Allerdings erstmal nur die Druckerei. Redaktion, Anzeigenabteilung, Vertrieb und Setzerei bleiben bis 1968 in der Pfaffengasse. Die Druckplatten müssen also vor dem Druck von der Pfaffengasse in die Goldbacher Straße gebracht werden. So ist das Areal in der Goldbacher Straße aufgeteilt:

Eine ausführliche Bebilderung ist mittlerweile beim Main-Echo an der Tagesordnung, wenn auch bei größeren Zeitungen noch nicht selbstverständlich. Inzwischen hat das Main-Echo festangestellte Fotografen. Auch die Veröffentlichung von Leserbriefen wird zur Gewohnheit. Das Gebot: Diese sind Bestandteil der Meinungsfreiheit.



1959/60


Einstieg in den Vierfarben-Druck

Am 30. November 1959 wird in der Goldbacherstraße eine 64-Seiten-Rotationsmaschine der Firma MAN in Betrieb genommen. Ihre Ausstattung mit acht Druckwerken erlaubt einen autotypischen Vierfarben-Buchdruck. Mit Farbe wird die Zeitung attraktiver gestaltet: Anfangs werden nur Überschriften farbig unterstrichen und Anzeigen hervorgehoben, später werden Farbfotos abgedruckt. Diese werden zum Markenzeichen des Main-Echo.


1961


Ein neues Gesicht im Verlag


Klaus Eymann wird von seinem Schwiegervater, Verleger Wilhelm Engelhard, zum Main-Echo geholt. Doch das ist nicht seine erste Begegnung mit der Aschaffenburger Zeitungsbranche. Der gelernte Reproduktionsfotograf erzählt, wie er seinen Anfang im Unternehmen gemacht hat:


„Dass ich mal
Geschäftsführer
werden würde,
hatte ich damals
nicht geahnt.”


KLAUS EYMANN
Geschäftsführer von 1985 bis 1999

Klaus Eymann


1960er


Die Setzmaschine wird teilweise automatisiert

Bisher hat der Maschinensetzer mit der Tastatur den Prozess in Gang gesetzt, der aus dem Magazin die Matrizen holt und zu Bleizeilen gießt. Bei der Teletypesetter, kurz TTS-Setzmaschine, wird die Bedienung der Tastatur an steuernde Lochbänder delegiert:


Lochbandstreifen

Die fertig geschriebenen Artikel werden von Texterfasserinnen – den sogenannten Perforatorinnen – am Perforationsgerät erfasst, so erscheinen sie nicht mehr als Text, sondern als Löcher im Papierstreifen. Die Lochbänder werden von der Setzmaschine wieder in Schrift umgesetzt.

Das Lochband wird an die Setzmaschine montiert, diese liest die eingestanzte Codierung und gießt den Text Zeile für Zeile, ohne dass der Maschinensetzer eine Taste betätigen muss. So kann ein Setzer zwei Maschinen gleichzeitig bedienen. Dadurch wird die Zeitungsproduktion schneller.



Maschinensetzer


Sonderseiten und Serien werden zum Bestandteil der Zeitung


Sonderseiten und Serien zu besonderen Ereignissen erscheinen nun regelmäßig in der Zeitung. Beispielsweise erscheint 1965 eine Serie zur 20. Wiederkehr des Kriegsendes. Auch im Jahr 1995 und 2020 wird auf den Krieg zurückgeblickt.


Serie Kriegsende 1965

20 Jahre nach dem Kriegsende wird in der Zeitung zurückgeblickt.

Serie Kriegsende 1995

Im Jahr 1995 wird das Ende des Zweiten Weltkriegs ebenfalls thematisiert.

Serie Kriegsende 2020

75 Jahre nach Kriegsende kommen Zeitzeugen erneut zu Wort.

Serie Kriegsende 1965
Serie Kriegsende 1965
Serie Kriegsende 1965
Serie Kriegsende 1995
Serie Kriegsende 1995
Serie Kriegsende 1995
Serie Kriegsende 2020
Serie Kriegsende 2020

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Unter der Führung von Verleger Wilhelm Engelhard gibt es große Veränderungen im Main-Echo – der Verlag gilt in Deutschland bei Vielen als Vorreiter in Sachen technischer Fortschritt. Klaus Eymann erzählt, wie er diese Zeit erlebt hat:





1968



1968 erste Farbausgabe

Das erste aktuelle Farbfoto auf der Titelseite

Ein Meilenstein im Druck: Am 10. Januar 1968 erscheint das erste aktuelle farbige Bild auf der Titelseite des Main-Echo. Aufgenommen wurde es während der Olympischen Winterspiele in Grenoble, Frankreich. Es zeigt Jean-Claude Killy (rechts), den Sieger des Ski-Abfahrtslaufes, der am 9. Januar um 11 Uhr stattfindet.

Der Fotograf vor Ort gibt anschließend seinen Film ins Flugzeug, dieser wird nach Frankfurt transportiert und dort entwickelt. Das Main-Echo schickt einen Fahrer nach Frankfurt, das Dia wird in Aschaffenburg reproduziert. Um 22 Uhr läuft die Seite mit dem aktuellen Foto durch die Druckmaschine – eine Pionierleistung.



1970


Erste Computer im Einsatz

Die ersten Computer werden bei der Satzherstellung eingesetzt: Die IBM-1130-Rechenmaschine (mit 8-Kilobyte-Speicher) wird von den Perforatorinnen benutzt, um die Lochbänder herzustellen. Der größte Vorteil daran ist, dass die Perforatorinnen nicht mehr abschätzen müssen, wie lang ein Zeile ist, sondern einfach endlos schreiben können. Davor mussten sie entscheiden, ob ein Wort am Ende der Zeile getrennt wird oder ungetrennt in die nächste Zeile rutschen soll. Der Computer nimmt ihnen diese Arbeit ab und die Perforatorinnen können sich auf das Schreiben konzentrieren. Das steigert die Tipp-Geschwindigkeit erheblich.


1972


Ein neuer Markt wird erschlossen

Unter dem Titel „Regional-Post“ bringt das Main-Echo am 22. Februar 1972 erstmals ein kostenloses Anzeigenblatt heraus. Auflage: 102.000. Knapp zwei Jahre später – am 7. März 1974 – erhält das Blatt seinen noch heute existierenden Namen und wird in topshop umbenannt. Die Auflage beläuft sich bereits auf 120.000.


So wird die kostenlose Zeitung in der ersten Ausgabe angepriesen: „Die Regional-Post ist auf einen bunten, leicht faßbaren Inhalt gestellt. […] Auf dieser inhaltlichen Grundlage ist die Regional-Post ein maßgeschneidertes Instrument für die werbungtreibende Wirtschaft.”


1972 erster Topshop erscheint

1974-78


Der Fotosatz fordert technologische und drucktechnische Wandlungen

Der Fotosatz drängt den Gutenbergschen Bleisatz endgültig aus der Zeitungstechnik und strukturiert alle Arbeitsweisen neu.


Der Wandel beginnt mit dem Einstieg in den Filmsatz im Jahr 1973. Hierfür wird die erste Linotron-303-Belichtungsmaschine in Europa an das Main-Echo geliefert. Bei der Linotron 303 werden alle Schriftzeichen als Schablonen fotomechanisch auf Papier belichtet und in der Dunkelkammer entwickelt. Dann werden sie an den Satz für den sogenannten Umbruch weitergegeben. Noch ist eine fotografisch produzierte Zeitung nicht von einer im Bleisatzverfahren entstandenen Zeitung zu unterscheiden.


Zu diesem Zeitpunkt werden noch beide Verfahren benutzt. Dennoch muss sich der Druck wandeln, da nicht mehr alle Seiten in Blei gegossen werden. Wie werden die Druckplatten also hergestellt? Die Zylinder der Druckplatten werden mit sogenannten Sattelplatten ausgestattet. Diese Platten sind aus Photopolymer mit einer Stahl-Unterlage. Die fertig umgebrochene Seite wird direkt auf sie gedruckt. Der große Nachteil: Beim Bleisatz gibt es einen Materialkreislauf, weil die gedruckten Platten immer wieder geschmolzen werden. Bei den Sattelplatten handelt es sich um Einweg-Material.


Texterfasserinnen am Bildschirm

Im Januar 1976 wird der Satz weiter automatisiert: Das Main-Echo installiert ein neues System mit acht Bildschirmen, nun sitzen die Perforatorinnen davor und erfassen auf diesem Weg Texte und Anzeigen. Die fertigen Beiträge werden statt auf Lochbändern auf einer Diskette abgelegt und an das Satzsystem übertragen.


Am 13. Juni 1978 verlässt die letzte mit Blei produzierte Zeitung den Verlag. Der Fotosatz bringt die Setzmaschine ins Museum, damit ist auch der Beruf des Maschinensetzers hinfällig. Einen Teil der Satzherstellung übernimmt die Redaktion. Theoretisch ein großer Jobkiller. Doch die meisten Maschinensetzer wechseln an die Bildschirme und gewöhnen sich an die neue Arbeitsweise. Immer mehr Frauen arbeiten in der Zeitungstechnik. Das Berufsbild ändert sich also allmählich.




Neue Technik - Fluch und Segen

Das Main-Echo ist die erste Zeitung Europas, die die neue Linotron-Technik benutzt. Doch das bringt nicht nur Vorteile. Klaus Eymann erzählt, wie er diese Zeit erlebt hat.


Klaus Eymann

1977


Inbetriebnahme einer Offsetmaschine der Firma MAN

Die neue Offsetmaschine der Firma MAN aus Augsburg liefert besonders gute Ergebnisse beim Farbdruck. Das ist dringend notwendig, denn die Zeitung hat eine Auflage von 74.000 erreicht. Hinzu kommen die 180.000 topshop-Exemplare. Auch in Aschaffenburg gedruckt werden die „Frankfurter Nachrichten” mit einer Stückzahl von 400.000.


Wie groß sind die Veränderungen, die der Offset-Druck mit sich bringt? Schriftsetzers Werner Schmitt erklärt:



Bildschirme für die Redaktion


Ende der 70er-Jahre kommen die ersten Bildschirme in die Aschaffenburger Redaktion und ersetzen langsam aber sicher die Schreibmaschine. Redakteure, die Artikel schreiben, verfassen diese zwar weiter aus dem Kopf, können aber leicht während des Schreibens immer wieder Änderungen vornehmen. Agenturmeldungen werden direkt am Bildschirm bearbeitet. Der Computer erleichtert auch die Arbeit der Perforatorinnen. Die Zeitungsproduktion wird wieder schneller.



1985


Eine neue Führungsgeneration im Main-Echo

Klaus Eymann übernimmt zusammen mit Reinhard Golembiewski die Geschäftsführung des Main-Echo.


Eine neue Führungsgeneration

Schlüsselübergabe im Main-Echo-Verlagsgebäude; von links: Reinhard Golembiewski, Dietmar Opel, Stefan Opel, Klaus Eymann




1987


Die letzte mit Buchdruck hergestellte Zeitung verlässt das Main-Echo

Die MAN-Offsetmaschine wird aus dem Betrieb genommen und an den „YA” Verlag in Madrid verkauft. Ersetzt wird sie von zwei neuen Wifag Vierfarben-Offsetdruck-Rotationsmaschinen. Diese können 25.000 Exemplare pro Stunde produzieren, sie stehen in der neu errichteten Halle in der Weichertstraße 20. Somit ist der erste Schritt des Umzugs an den neuen Standort gemacht. Bis das gesamte Medienhaus dort unter einem Dach arbeitet, dauert es noch einige Jahre.

1989


Viele Änderungen an einem Tag


Am 3. Januar wird der Zeitungskopf des Main-Echo geändert und erscheint ab jetzt auf blauem Grund. Auch steigen die Zeitungsmacher auf den Blockumbruch um. Dadurch merkt der Leser etwas vom Fotosatz. Die Übersichtlichkeit in der Zeitung soll dadurch verbessert werden: Jeder Artikel bildet ein quer- oder hochformatiges Rechteck für sich. Auf einer Seite werden mehrere dieser Rechtecke zusammengesetzt. Davor waren die Texte und Bilder kreuz und quer auf den Seiten platziert. Doch die Veränderungen führen zu Reaktionen bei den Lesern: Diese reichen bis zur Abbestellung der Zeitung. Hier die Titelseiten vom 2. und 3. Januar 1989 zum Vergleich:


1991


Die Maschinen stehen still

Gedruckt wird nun parallel auf beiden Offset-Maschinen. Dennoch sind Schäden an der Maschine unvermeidlich: An einem Abend wird eine Maschine von einer Mäusefamilie lahmgelegt, die sich im Steuerpult eingenistet hatte. Bei der zweiten Maschine kommt es zu einer Störung in der Elektronik.


Die Drucker, Schlosser und Elektriker machen sich an die Reparatur – schließlich muss eine Zeitung gedruckt werden! Die halbe Nacht brauchen sie, bis sie die von den Mäusen durchgenagten Kabel zusammengeflickt haben. Bei der zweiten Maschine ist die Störung kniffliger: Erst zwei Tage später läuft sie wieder. Das führt dazu, das der entworfene Notfallplan schneller umgesetzt wird.

1992


Viele Änderungen, viele Fragen

Die Technik ist für den Blockumbruch verantwortlich, langfristig ist aber geplant, auf den Ganzseitenumbruch umzusteigen. Wenn die Redaktion dafür verantwortlich sein soll, wird die Technik dann überflüssig sein? Wenn die Technik den Ganzseitenumbruch betreuen soll, wird es zu Eingriffen in der Zuständigkeit der Redaktion kommen? Fragen, die in dieser Zeit im Raum stehen. Der Beschluss: Die Redaktion bleibt für den Inhalt der Seiten verantwortlich, die Technik weiterhin für die Umsetzung.


Fotografen steigen auf Digitalkameras um. Die bestellten Bilder können von einem Speichermedium ausgewählt werden. Agenturfotos werden über eine Satellitenantenne empfangen und ebenso am Monitor ausgewählt.


So sieht der Satz jetzt aus (1992)

Wichtiger Teil der Druckvorstufe, die Belichtung: Hier werden die fertigen Seiten auf Film ausgegeben. Von diesen Filmen werden anschließend die Seiten auf die Druckplatten kopiert.
Im Vordergrund stehen die Linotypebelichter Linotronic 300 und 500. Hinten rechts Laser-Drucker und Newslinks für den Empfang der Agenturmeldungen. Hinter der Glaswand befinden sich die Rechner und Server.

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KAPITEL 3: Onlinewelt

1996

Freitag, 19. Juli

1996 erste Onlineseite

Das Main-Echo geht online

Die Internetseite www.main-echo-online.de wird von der Tochterfirma Medien Service Untermain gebaut. Im Oktober wird sie von der Zeitschrift Computer-Bild ausgezeichnet. Wie die Website damals aussieht, ist auf dem Bildschirm zu sehen.


Diese archivierte Homepage ist vom 28. Dezember 1996. Die Top-Themen sind überregional, die Thematik ist bekannt: Böller sorgen auch in späteren Jahren vor Silvester für Aufregung.

Samstag, 4. Oktober

Einzug in die Weichertstraße 20

Das gesamte Main-Echo ist nun unter einem Dach. Ein Blick von ganz oben:


Mit der 360° Kamera kann man sich einmal komplett umschauen – einfach klicken und ziehen

Das Verlagsgebäude in der Goldbacher wird abgerissen und ein Neubau des Kinokomplexes Kinopolis genehmigt. Hier sind alle Haupstandorte des Verlags auf einer Karte aufgelistet:

1997


Der Colorman druckt an

Das Main-Echo bestellt eine der modernsten Rotationsmaschinen Europas – eine Colorman der Firma MAN. Für sie wird in der Weichertstraße eine neue Halle gebaut. Die Rotationsmaschine geht im Dezember 1999 in Betrieb. Ab März 2000 erscheinen alle Lokalteile in Farbe. Die Wifag-Maschinen werden demontiert. Beide werden nach Italien verkauft – eine nach Mailand, die andere nach Turin.


Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an
Der Colorman druckt an


1999



Die Fotoproduktion wird komplett digital

Die Fotoproduktion wird komplett digital. Es gibt keine Dunkelkammern zum Entwickeln von Fotos mehr. Fotograf Stefan Gregor erklärt, wie sich die Fototechnik im Laufe der Jahre entwickelt hat:



Stefan Gregor

„Seit es über digitale Medien möglich ist, für Jedermann etwas zu publizieren, ist ein gewisser Konkurrenzdruck entstanden, der früher nicht da war.”


STEFAN GREGOR,
Fotograf seit 1989




2000er


Ab Oktober 2001 wird die Zeitung komplett per elektronischer Datenübermittlung erstellt. Sogar die Druckplatten werden so erzeugt. Die neue Anlage zur Druckplattenherstellung nennt sich Computer to Plate – kurz CTP (sinngemäß: vom Computer zur Druckplatte). Dabei wird die belichtete Seite direkt per Laserdruck auf die Druckplatte übermittelt.


Neuer Internetauftritt

Im Jahr 2000 wird der Internetauftritt des Main-Echo rundum erneuert. Die Homepage erscheint jetzt unter www.main-netz.de. Ab 2002 kann die Zeitung auch als E-Paper auf main-netz.de abonniert und gelesen werden. 2004 ist Main-Netz die am meisten besuchte Online-Plattform am bayerischen Untermain. In diesem Jahr besuchen mehr als 1,4 Millionen Nutzer die Plattform. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 rund 21,5 Millionen.

2000er erneuerungen im Online



Ulrich Eymann

„Der Onlinebereich ist heute nicht mehr wegzudenken aus dem Verlagsangebot.”


ULRICH EYMANN,
Geschäftsführer seit 2000



Die Digitalisierung prägt den Arbeitsalltag im Medienhaus Main-Echo. Ein Rundgang mit Ulrich Eymann:




2006


Auf main-netz.de erscheinen erstmals Videos. Hier eine Auswahl:


Apfelmarkt in Aschaffenburg

„Cranach im Exil” …Das Stahlgerüst


Parkour & Freerunning am Bayerischen Untermain

Quetschekuchekerb in Schwoije


2008


Übersichtlicher und nutzerfreundlicher

Das Main-Echo und www.main-netz.de bekommen ein neues Gewand: Die Zeitung erhält einen neuen Titelkopf, die Onlineplattform wird übersichtlicher und benutzerfreundlicher. Inzwischen besteht die Digitalredaktion aus zwei Redakteuren.


Damit beginnt auch eine neue Ära der Setzer: Inzwischen werden sie Mediengestalter genannt. Sie stellen die Seiten nicht mehr zusammen, inzwischen machen das die Editoren der Redaktion. Die Gestalter sind für die optische Darstellung zuständig und arbeiten kreativ: Sie stellen Fotos frei, sodass sie in den Text hineinragen, bauen bunte Hintergründe und mehr. Die Zeitungsseiten entwickeln sich zum Blickfang.


2008 neuer Zeitungskopf

2014


Neue Druckmaschine, neues Zeitungsformat

Die neue Druckmaschine Commander CL von Koenig & Bauer löst die Colorman ab. Diese wird verschrottet. Die Zeitung wird schmaler und erscheint jetzt im “Rheinischen Format.”


Die Schritte des Zeitungsdrucks beginnen schon in der Druckvorstufe: Die Kollegen dort bearbeiten die von den Editoren und Gestaltern in der Redaktion gefertigten und freigegebenen Seiten weiter, setzen die Anzeigen, anschließend wird die Seite belichtet. Von da aus übernehmen die Kollegen in der Rotation die Arbeit. Stephan Roos erklärt, wie die Zeitung entsteht - von der Plattenherstellung bis die frisch gedruckten Exemplare in der Packerei ankommen:



Stephan Roos

„Die Zeitung wird nicht von einer Person gemacht, das ist Teamwork.”


STEPHAN ROOS,
Rotation seit 1991


2015

Neues ME Logo

Ein neues Gewand für das Medienhaus – analog und digital

Das Medienhaus Main-Echo bekommt ein neues Logo. Auch im Onlinebereich ändert sich einiges: www.main-netz.de wird zu www.main-echo.de.



Das Onlineangebot des Main-Echo entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. Eine News-App fürs Handy versorgt die Leser schnell mit Nachrichten – ob Blaulicht-Eilmeldungen, Ticker, etwa im Sport, Wahlberichterstattung oder Video-Reportagen – all das bekommen die Nutzer aufs Handy.


Inzwischen werden Nachrichten auch über Social-Media-Kanäle wie Facebook und Twitter an die Leser gebracht. So steigert sich die Reichweite des Medienhauses um mehrere Zehntausend. Beispielsweise erreichen alle Facebook-Kanäle des Main-Echo mehr als 68.000 Nutzer.


Den rapiden Wandel der Social-Media-Welt geht auch das Main-Echo mit: Im Jahr 2016 wird ein WhatsApp-Dienst eingerichtet, so kommen die wichtigsten Meldungen direkt zu den Lesern – und die Redaktion kommt mit den Lesern ins Gespräch. Rund 12.000 Nutzer zählt der Kanal, als er Ende 2019 wegen geänderter WhatsApp-Richtlinien eingestellt werden muss. Die Onlineredaktion steigt für einen Newsletter auf die Telegram-App um. Seit 2018 hat das Main-Echo auch einen eigenen Kanal bei Instagram – inzwischen mit knapp 11.000 Abonnenten.

ME-Newsapp

Zeitungsauflage Main-Echo 1948 bis Heute


Digitale Leserentwicklung 2002 bis Heute

2018


Relaunch des topshop

Der topshop bekommt ein neues Layout. Der Gedanke dahinter: Eine etwas andere Zielgruppe soll angesprochen werden. Das bis zu dieser Zeit boulevardesk daherkommende Anzeigenblatt bekommt ein „erfrischendes Erscheinungsbild, deutlich verjüngt und mit einer farblichen Hommage an die Weiblichkeit“, wie es in dem Artikel zum Relaunch des topshop beschrieben ist. Das Anzeigenblatt wird außerdem mit dem Slogan “Verliebt in die Region” beworben und behandelt jetzt Themen wie Ausgehtipps, Lifestyle, Shopping, aber auch Regionales.


TopShop Logo

2020


Arbeiten im Ausnahmezustand

Die Corona-Pandemie sorgt für leere Büros - auch beim Medienhaus Main-Echo und wie schon vor 75 Jahren. Allerdings diesmal aus ganz anderen Gründen: Wegen des Virus ziehen die Arbeitnehmer in allen Abteilungen so gut es geht ins Home-Office. Die Zeitung erreicht die Leser trotzdem weiterhin an jedem Erscheinungstag, auch auf www.main-echo.de und in allen Social-Media-Kanälen werden die Leser täglich mit aktuellen Nachrichten und Hintergrundinformationen versorgt. Dazu gehören Videos, Liveblogs, aktuelle Reportagen und ständige Aktualisierung zur regionalen Corona-Lage. Diese umfangreiche digitale Berichterstattung ist nur möglich, weil die Digitalredaktion kurz zuvor von einstmals zwei Redakteuren (2008) auf heute zehn Digitalredakteur*innen angewachsen ist. Das Main-Echo erlebt im Onlinebereich eine enorme Reichweitensteigerung zum Höhepunkt der Pandemie. Zur digitalen Berichterstattung gehören auch Bildergalerien, wie diese hier, von leergefegten Straßen:

Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
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Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
Corona-Krise: 1. Tag des Shutdown in Aschaffenburg
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Blick in die Zukunft


Geschäftsführer Ulrich Eymann erzählt, wie das Medienhaus Main-Echo seine ersten Schritte in die Onlinewelt gemacht hat und wie die Zukunft des Verlagshauses aussehen könnte:




An dem Projekt mitgewirkt haben:

Katharina Beck – Gestaltung und Layout
Christian Fella – Programmierung
Tim Freund - Programmierung
Stefan Gregor – Foto und Video
Xenia Reinfels – Projektleitung, Konzept, Recherche, Text und Video
Stephanie Renger – Text und Video



Zusätzliches Fotomaterial:

Josef Diepold
Archiv Klaus Eymann
Fritz Geist
Archiv Main-Echo
Harald Schreiber
Fabian Schüßler