Vier Holzhaufen brennen im Wald zwischen Dammbach und Eschau

Laut Polizei kein Zusammenhang zu Brandstiftungsserie

Dammbach
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Im Wald zwischen Dammbach und dem Eschauer Ortsteil Wildensee hat es am Samstagabend gebrannt. Wie die Kreisbrandinspektion mitteilt, bemerkte eine Pferdebesitzerin das Feuer und wählte gegen 18 Uhr den Notruf 112.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden vier brennende Holzhaufen in unmittelbarer Nähe lokalisiert. Der Feuerwehreinsatzleiter ließ sofort das Alarmstichwort anpassen und einen Löschangriff mit mehreren C-Rohren aufbauen und durchführen. Das Löschwasser wurde durch die Feuerwehren im Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen zur Brandstelle transportiert. Weiterhin hackten die Einsatzkräfte mit speziellen Waldbrandwerkzeugen den Boden auf und löschten nach. Nach der abschließenden Kontrolle der vier Brandstellen und der näheren Umgebung mit einer Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle dem Eigentümer übergeben. Ein Feuerwehrmann musste internistisch bedingt durch den anwesenden Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag löschten die Einsatzkräfte von Dammbach und Heimbuchenthal unweit dieser Brandstelle ein 20 Quadratmeter großes Bodenfeuer im Wald ab.

Im Sommer kam es mindestens vier Mal im Wald bei Eschau zu Feuern, die auf Brandstiftung zurückzuführen sind. Laut Polizeisprecher Philipp Hümmer gehen die Ermittler davon aus, dass die aktuellen Brände auf Waldarbeiten zurückzuführen sind und nichts mit der Brandstiftungsserie zu tun haben.

>>> Mehr zum Thema in unserem Dossier

Einsatzleiter und Kommandant Florian Feser (Feuerwehr Dammbach) konnte auf acht Einsatzfahrzeuge und insgesamt 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Dammbach, Weibersbrunn, Heimbuchenthal und Wildensee zurückgreifen. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandinspektor Otto Hofmann im Einsatz. Weiterhin war der zuständige Revierförster vor Ort.

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