Wird »Bruchhausen« zur Spielstraße?

Stadtentwicklung: Der Vorschlag von Stadträtin Brigitte Gräbner (SPD) wird mit den Anliegern besprochen

Alzenau
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Die recht klei­ne Stra­ße »Bruch­hau­sen« im al­ten Hör­stei­ner Orts­kern bleibt im Blick­punkt. Drei ak­tu­el­le Pro­jek­te sind mit dem Na­men ver­bun­den, der je­wei­li­ge Sach­stand wur­de in der jüngs­ten Al­ze­nau­er Stadt­rats­sit­zung dar­ge­legt.

Dem Ende entgegen gehen die Bauarbeiten am neuen katholischen Kindergarten, das Gebäude und auch die Außenanlage werden in ersten Kommentaren mit reichlich Lob bedacht. Der Stadt war es gelungen, mit einem Grundstückskauf für ein groß dimensioniertes Freigelände zu sorgen, das zur Zeit in Form gebracht wird.

Neu gestaltet wird auch der kleine Platz nahe der Kirche mit der Erinnerungsstele an die jüdische Gemeinde. Frisches Grün soll den Platz beleben, allerdings wird er auch weiterhin in erster Linie Autofahrern dienen, die einen Parkplatz für ihren Wagen suchen.

Im März kommenden Jahres beginnen die Arbeiten für die grundhafte Erneuerung der Straße »Bruchhausen«. Auf noch 100 Meter ist der Kanal zu erneuern, auch wird eine neue Wasserleitung verlegt.

Aus dem Stadtbauamt kommt der Vorschlag, auf einer Seite einen durchgängigen Bürgersteig anzulegen (was auf der anderen Seite wegen der baulichen Situation nicht möglich sei).

Diese Planung ist mit der jüngsten Stadtratssitzung allerdings in Frage gestellt. Denn: Die Hörsteiner Stadträtin Brigitte Gräbner (SPD) schlug vor, aus der Straße »Bruchhausen« eine Spielstraße zu machen - diese Regelung biete sich an einem Kindergarten geradezu an.

Bürgermeister Alexander Legler (CSU) fand Gefallen an der Idee (Zitat: »Das soll an uns nicht scheitern.«) Offiziell handelt es sich bei einer umgangssprachlich so genannten Spielstraße um einen »verkehrsberuhigten Bereich«, in dem es keinen Bürgersteig gibt. Dort ist für die Fahrzeuge lediglich Schritttempo gestattet.

Die Anlieger werden gefragt

Welche Variante tatsächlich im kommenden Jahr umgesetzt wird, ist allerdings noch fraglich.

Alexander Legler will sich vor einer endgültigen Entscheidung noch die Meinungen der Anlieger anhören.

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