Wiesener Rathaus soll saniert werden

Dorferneuerung: Fassade und Dach werden erneuert - Pflaster statt Asphalt bis zur Kirchentreppe

Wiesen
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Soll saniert werden: die Alte Schule in Wiesen, das heutige Rathaus.
Foto: Doris Pfaff
Im Rah­men des lau­fen­den Dorf­er­neue­rung­s­pro­gram­mes in Wie­sen plant die Ge­mein­de, die Fas­sa­de und das Dach des Rat­hau­ses so­wie des Ne­ben­ge­bäu­des zu sa­nie­ren. In der Ge­mein­de­rats­sit­zung am Mon­tag hat das Pro­jekt nun kon­k­re­te For­men an­ge­nom­men.
Wie be­reits be­rich­tet, hat­te das Amt für länd­li­che Ent­wick­lung (ALE) be­reits ei­ne 50-pro­zen­ti­ge Kos­ten­be­tei­li­gung in Aus­sicht ge­s­tellt (wir be­rich­te­ten).

Am Montag hat der Gemeinderat einhellig der Kostenvereinbarung mit dem ALE zugestimmt. Wie Bürgermeister Willi Fleckenstein (Dorfgemeinschaft) in der Sitzung mitteilte, summieren sich die Angebote verschiedener Firmen für die Gewerke an der Fassade und an den beiden Dächern auf etwa 46 000 Euro (brutto).
Gesamtkosten 62 000 Euro
Hinzu kämen noch etwa 10 000 Euro für Pflasterarbeiten an der vorderen Rathausseite auf der bislang asphaltierten Fläche bis zur Treppe an der Kirche. Diese zusätzliche Reparaturmaßnahme war jüngst im Dorferneuerungsvorstand vorgeschlagen worden.
Zuzüglich der Planungs- und Nebenkosten liegen die vorläufig angenommenen Kosten für die Gesamtmaßnahme bei rund 62 000 Euro. Davon habe die Gemeinde laut Vereinbarung nur die Hälfte zu zahlen, so der Bürgermeister. Wegen der langwierigen Verfahrens- und Prüfschritte im Amt und der erforderlichen Ausschreibungen gingen sicher noch einige Monate ins Land, bis die Arbeiten beginnen können, meinte Fleckenstein.
Vorgesehen sind Putzausbesserungen und Malerarbeiten am Rathaus, das zunächst vom wildem Wein befreit werden müsste. Vorgeschrieben ist allerdings, die Hauswände anschließend wieder mit wildem Wein zu bepflanzen. Außerdem sollen neue Tonfalzziegel auf das Dach kommen und die Regenrinnen erneuert werden.
Auch das Nebengebäude, das oft von Ortsvereinen genutzt wird, soll eine neue Dacheindeckung erhalten. Ratsmitglied Winfried Franz (Dorfgemeinschaft) hielt einen Pflastergehsteig vor dem Rathaus, in dem zweimal wöchentlich Arztsprechstunden stattfinden, für Bürger mit Rollatoren und Rollstuhl »ungünstig.«
Hindernisfreier Zugang
Man wolle darauf achten, dass der Zugang eine glatte hindernisfreie Oberfläche erhalte, hieß es daraufhin im Rat. Die Fördergelder für die Rathaussanierung werden nicht von anderen Projekten der Wiesener Dorferneuerung, darunter etwa der Dorfladen, »abgezwackt«: Sie seien vielmehr gesondert zu betrachten, informierte Fleckenstein weiter auf Nachfrage von Jutta Steigerwald (Dorfgemeinschaft).
Doris Pfaff
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