Wie Kriminalität im Internet aussehen kann und wie wir uns schützen

Podcast: Neue Folge der "Lebensgeschichten der Digitalisierung" dreht sich um Cybercrime

Aschaffenburg
1 Min.

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Laut Polizeistatistik wurde von den in 2020 bundesweit erfassten 108.474 Cybercrime-Fällen etwas weniger als jeder dritte aufgeklärt (Symbol).
Foto: Nicolas Armer/dpa
Wie si­cher ist das In­ter­net? Und wie schüt­zen wir uns vor Kri­mi­nel­len, die in der di­gi­ta­len Welt Scha­den an­rich­ten? Die Fir­men er­pres­sen, Pri­vat­leu­te be­trü­gen, Da­ten ab­g­rei­fen und Ho­me­pa­ges lahm­le­gen? Um die­se Fra­gen dreht sich die ak­tu­el­le Fol­ge der Pod­cast-Rei­he "Le­bens­ge­schich­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung".

Sie steht ab sofort auf allen gängigen Podcastplattformen und auf der Internetseite des Aschaffenburger Digitalladens zum Anhören und zum Download bereit.

So unterschiedlich die Formen von "Cybercrime", also von Kriminalität im Internet sind, so breit ist auch die Runde der Gesprächsteilnehmer aufgestellt. Markus Schlemmer beleuchtet das Thema aus Sicht der Aschaffenburger Kriminalpolizei. Es gebe kaum eine Form der Kriminalität, die heute nicht zumindest eine Online-Komponente hat, sagt der Kripo-Chef und erklärt, wie Polizeiarbeit im Internet aussieht.

Christian Weide von der Firma Operatis Business Technology Consulting kennt dagegen die Bedürfnisse der Wirtschaft: Angriffe auf die eigene Homepage mit anschließender Erpressung erleben inzwischen auch mittelständische und kleine Betriebe. Weide berät Unternehmen, die sich schützen wollen - und erklärt die wichtigsten Schritte auch im Podcast.

Markus Stein vom Amt für IT und Digitalstrategie der Stadt Aschaffenburg erläutert die Perspektive, aber auch die Aufgaben von Kommune und öffentlicher Hand im Bezug auf Internet-Sicherheit. Denn auch öffentliche Einrichtungen sind Ziel von Cyber-Angriffen, etwa die Aschaffenburger Hochschule im vergangenen März.

Welche Motivationen hinter solchen Attacken stehen können, weiß Software-Entwickler Andreas Frisch, der auch Mitglied im Makerspace Schaffenburg e.V. ist. Frisch spricht im Podcast aber auch über die weniger bekannte, wohlmeinende Seite der "Hacker"-Szene: über Internetspezialisten, die Schwachstellen auf fremden Seiten suchen, um auf sie aufmerksam zu machen - nicht, um sie auszunutzen.

Moderiert wird die etwa einstündige Gesprächsrunde von Main-Echo-Onlineredakteurin Moni Münch: Sie fragt die Experten freilich auch nach Tipps, die jeder und jede am eigenen Handy oder Laptop umsetzen kann, um im Internet sicher unterwegs zu sein.

Hintergrund: Podcast "Lebensgeschichten der Digitalisierung"

Hinter dem Podcast »Lebensgeschichten der Digitalisierung« stehen die Stadt Aschaffenburg, das Aschaffenburger Stadt- und Stiftsarchiv mit dem Digitalen Stadtlabor im Roßmarkt und als Partner das Medienhaus Main-Echo. Zu finden ist der Podcast auf der Homepage des Digitalen Stadtlabors: https://aschaffenburgzweinull.stadtarchiv-digital.de (Menüpunkt »Highlights«), außerdem auf Podcast-Plattformen wie Spotify und iTunes. Auch auf www.main-echo.de wird der Podcast verlinkt.

Im Jahr 2021 wurden die ersten acht Folgen des Podcasts veröffentlicht - unter anderem zu den Themen Bildung, Medizin und Start-Up-Kultur. Nun wird die Reihe fortgesetzt. (mm)

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