Wechsel der Generationen in Schweinheim

Soziales: Manuel Michniok leitet Traditionsverein

Aschaffenburg
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Wechsel im Arbeiter-Unterstützungsverein: Manuel Michniok (links) folgt Herbert Syndikus. Foto: Verein
Foto: verein
Lan­ge stand der Ar­bei­ter-Un­ter­stüt­zungs­ve­r­ein Schwein­heim vor ei­ner un­ge­wis­sen Zu­kunft. Das soll sich jetzt än­dern, wie sich ei­ner Pres­se­mit­tei­lung ent­neh­men lässt: Der 1865 ge­grün­de­te und da­mit zweit­äl­tes­te Ve­r­ein Schwein­heims hat vor Kur­zem in sei­ner Jah­res­ver­samm­lung ein neu­es Vor­stands­team ge­wählt.

Neuer Vorsitzende ist Manuel Michniok. Der 36-jährige Schweinheimer übernimmt die Geschäfte von Herbert Syndikus, der über 30 Jahre im Vorstand mitwirkte. Michniok versprach, den Verein gemeinsam mit den Mitgliedern in die Zukunft zu führen. Es gelte, Traditionen zu erhalten und gleichzeitig moderne Vereinsaktivitäten zu schaffen. Die berühmte Josefstagfeier werde der jährliche Höhepunkt sein.

Auch die Position des Geschäftsführers wurde neu besetzt. Robert Pauly folgt Herbert Hock, der wie der bisherige Vorsitzende aus Altersgründen nicht mehr angetreten war. Als zweiter Vorsitzender wurde Nino Michniok neu in den Vorstand gewählt, Schriftführer bleibt Peter Stoll. Beisitzer sind Wolfgang Goldhammer, Robert Müller, Udo Höflich und Herbert Hock. Auch Gerhard Daniel hatte nicht mehr für den Vorstand kandidiert.

450 Mitglieder

Der neue Vorstand will die Mitgliedergewinnung in den Fokus rücken und junge Menschen für den Verein gewinnen. Aktuell hat der Arbeiter-Unterstützungsverein Schweinheim 450 Mitglieder.

1865 gegründet

Gegründet wurde der Verein 1865 in der Zeit der Industrialisierung von den Arbeiterinnen und Arbeitern gegründet und diente dazu, sich im Falle von Krankheit oder Tod gegenseitig finanziell zu unterstützen, da es noch keine staatlichen Sozialversicherungssysteme gab. Heute ist der Arbeiter-Unterstützungsverein eine Solidaritätskasse, die den Hinterbliebenen ihrer Mitglieder ein Sterbegeld von bis zu 1020 Euro auszahlt, um die Kosten zu lindern, die Todesfälle nach sich ziehen. Der Jahresbeitrag bemisst sich am Eintrittsalter. Wer bis zum 45. Lebensjahr Mitglied wird, zahlt einen Jahresbeitrag von nur 18 Euro.

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