Wechsel an der Spitze des Philharmonischen Vereins

Klaus Schymke neuer Vorsitzender - Gründer Alfred Kalb wird Ehrenmitglied - Beiträge erhöht

Aschaffenburg
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Der alte und der neue Vorsitzende des Philharmonischen Vereins: Ehrenmitglied Alfred Kalb (sitzend), der nicht mehr für das Amt kandidierte, und Klaus Schymke.
Foto: Stefan Gregor
Wech­sel an der Spit­ze des Phil­har­mo­ni­schen Ve­r­eins: Bei der Jah­res­ver­samm­lung im Kon­zert­saal der Mu­sik­schu­le ha­ben die 60 an­we­sen­den Mit­g­lie­der Al­f­red Kalb, den Grün­der und lang­jäh­ri­gen Vor­sit­zen­den des Ve­r­eins, zum Eh­ren­vor­sit­zen­den er­nannt. Nach­fol­ger Kalbs, der nicht mehr für das Amt des Vor­sit­zen­den kan­di­dier­te, ist der 63-jäh­ri­ge Aschaf­fen­bur­ger Klaus Schym­ke.

Im Mittelpunkt des mit Musikbeiträgen festlich gestalteten Abends stand die Ehrung Kalbs. Seine Verdienste für die Entwicklung und Pflege der Musikkultur in der Region können nicht hoch genug bewertet werden, betonte Kalbs Nachfolger Klaus Schymke. Seit seiner Gründung 2004 fördert der Philharmonische Verein die Musikkultur am Bayerischen Untermain, insbesondere das Orchester Collegium Musicum.
Kalbs Einsatz für das Ensemble reicht noch weiter zurück. Bereits vor 20 Jahren, als das 1968 gegründete Orchester um seinen Fortbestand bangen musste, habe Kalb die Initiative ergriffen. In seinem Freundeskreis fand er Gleichgesinnte, die gemeinsam mit ihm eine finanzielle Grundlage für das Orchester schufen. Soviel bürgerschaftliches Engagement motivierte auch die Stadt, das Ensemble zu erhalten. Aus Kalbs Engagement entwickelte sich 2004 der Philharmonische Verein, der seitdem zahlreiche Konzerte und Projekte ermöglichte.
Höhepunkte im vergangenen Jahr waren das Filmmusik-Konzert »Cinemusic« in der Stadthalle, bei der das Collegium Musicum von Schülern des Dalberg-Gymnasiums unterstützt wurde, sowie die diesjährige Folge der von Kalb initiierten Reihe Champagner Musicale. Auch für den musikalischen Nachwuchs engagiert sich der Verein: Erstmals gab es im März ein Workshopkonzert mit 30 jungen Streichern, das der Frankfurter Musikprofessor und Orchesterleiter Hubert Buchberger dirigierte.
Musik und Tanz im Oktober
Ein großes grenzüberschreitendes Ereignis in diesem Jahr werde das Konzert »Rhythm in Concert« am 6. Oktober in der Stadthalle sein, kündigte der Verein an. An dem Abend werden sinfonische Orchestermusik und instrumentale Soloeinlagen mit Tanzdarbietungen kombiniert. Wie bereits bei »Cinemusic« wird das Collegium Musicum von Schülern des Dalberg-Gymnasiums unterstützt, so dass das Orchester rund 100 Musiker umfasst.
Der Verein beschloss eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von 25 auf 40 Euro pro Mitglied. Für Ehepaare und Lebensgemeinschaften erhöht sich der Beitrag von 40 auf 60 Euro.
Pianist Johannes Möller und Cellist Andreas Lippert interpretierten bei den Musikbeiträgen Kompositionen von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Camille Saint-Saens. Zusammen mit seinem Freund und Vereinskollegen Horst Michaels spielte der neue Ehrenvorsitzende Alfred Kalb zudem ein vierhändiges Klavierstück. ab

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