Volles Haus im Heinrichsthaler Dorftreff

Soziales: Eröffnung des Projekts von Ralf Domdey und »Aktiv im Hochspessart«

Heinrichsthal
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Eröffnung des Dorftreffs in Heinrichsthal: Laut Gründer Ralf Domdey sind mehr als 200 Besucher gekommen. Foto: Annette Helfmann
Foto: Annette Helfmann
Vol­les Haus bei der Er­öff­nung des Dorf­treffs der ge­mein­nüt­zi­gen Or­ga­ni­sa­ti­on »Ak­tiv im Hoch­spess­art« (AiH) im Ha­bichstha­ler Weg 21 am Sonn­tag. UBH-Ge­mein­de­rat und Grün­der Ralf Dom­dey zeig­te sich mit der Be­su­cher­re­so­nanz »sehr zu­frie­den«. Nach sei­nen An­ga­ben wa­ren es mehr als 200 Gäs­te. Den Se­gen zur Er­öff­nung sprach Dia­kon Die­ter Heß­ler.
»Die AiH und der Dorftreff wurden im Vorfeld breit diskutiert«, sagte Ralf Domdey. Ursprünglich hatte er für seinen Dorftreff bei der Gemeinde einen jährlichen Zuschuss von 60 000 Euro beantragt. Der Gemeinderat entschied in seiner jüngsten Sitzung, ihm 12 000 Euro im Jahr dafür zu bewilligen (wir berichteten).
Am Sonntag hatten die Menschen nun Gelegenheit, sich ein Bild vom künftigen Treffpunkt zu machen. Dieser könnte eine »moderne Lösung sein, verlorengegangene soziale Strukturen wie Großfamilien in neuer Form wiederzubeleben«, sagte Bürgermeister Guido Schramm (UBH). Mit dem Haus der offenen Tür als Dorftreff sei eine Initiative ins Leben gerufen worden, die ehrenamtliches Engagement fördere, begleite und koordiniere.
Die Gemeinde sei in erster Linie mit der Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben beschäftigt. Umso begrüßenswerter sei die Initiative, auch wenn sich der Gemeinderat einen anderen, schrittweisen Werdegang gewünscht hätte, der Rathauschef ein.
Für alle Generationen
Der Dorftreff steht allen Generationen offen. Ein Schwerpunkt wird trotzdem die Seniorenarbeit sein.
Offene Türen hat Domdey mit seiner AiH und der Idee einer Freiluftausstellung beim Archäologischen Spessartprojekt (APS) eingerannt. Dessen Vorsitzender Gerhard Ermischer stellte am Sonntag verkleinerte Muster der Informationstafeln für die Freiluftausstellung am Gewerbegebiet vor.
Aufgestellt werden die sechs Tafeln in Originalgröße von einem Meter auf 60 Zentimeter voraussichtlich im Frühjahr, schätzt Edgar Körner, der die Exponate landwirtschaftlicher Geräte beisteuert.
Die Informationstafeln des ASP sind als »Blickpunkte« deklariert, weil es bislang keinen Kulturweg Heinrichsthal gibt. 99 Kulturwege gibt es bereits. Annette Helfmann
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