Verwaltungsgemeinschaft entschuldet sich

Versammlung: Haushaltsplan für das laufende Jahr verabschiedet - Ein Prozent mehr Umlage in Schöllkrippen

Schöllkrippen
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»Die Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft (VG) Sc­höllkrip­pen ist En­de des Jah­res schul­den­f­rei.« Das hat Vor­sit­zen­der Wil­li Fle­cken­stein (Dorf­ge­mein­schaft Wie­sen) in der jüngs­ten VG-Ver­samm­lung be­rich­tet, in der der Etat für das lau­fen­de Haus­halts­jahr (De­tails sie­he Eck­da­ten) ein­stim­mig ge­bil­ligt wur­de.

Fleckenstein führte weiter aus, dass der Kredit für den Rathausumbau Ende vergangenen Jahres ausgelaufen und derzeit keine neue Kreditaufnahme geplant sei. Die VG-Umlage werde zwar um einen Prozentpunkt und damit auf rund 174 Euro je Einwohner steigen. Aber es gebe deutlich höhere Werte, wie etwa die 195 Euro je Einwohner in der VG Heigenbrücken.

Personalkosten gestiegen

Um 1,5 Prozent gestiegen seien die Personalkosten. Allerdings sei das unter anderem auf das Ergebnis des externen Stellengutachtens zurückzuführen, bei dem geprüft worden sei, ob Stellenbeschreibung und Stellengruppierung zueinander passen.

Zu den großen Investitionen gehören laut Fleckenstein künftig insbesondere verschiedene Anschaffungen und Wartungsverträge im Bereich Digitalisierung. Die Anschaffung von neuen PCs und Druckern sei indes wegen der aktuellen Lieferschwierigkeiten und hohen Preise auf das kommende Jahr verschoben worden. Im Bereich der Bauvorhaben sei die Markise für den Wintergarten zwar schon im vergangenen Sommer bestellt worden. Da sie aber viel später geliefert worden sei, habe sie erst in diesem Frühjahr montiert werden können.

Der Vorsitzende teilte überdies mit, dass sich die Berechnungsweise der Umlage für den Zweckverband Abwasserentsorgung Kahlgrund (ZAK) zugunsten der Mitgliedsgemeinden geändert habe. Zurückzuführen sei das unter anderem darauf, dass einige Arbeiten direkt durch die ZAK-Mitarbeiter vor Ort in der Kläranlage in Brücken erledigt werden könnten.

Corona reduziert Einnahmen

Und weil zudem die Jahresrechnungen vorlagen, erklärte der Vorsitzende, dass sich die Corona-Pandemie in den beiden zurückliegenden Jahren auch in der VG bemerkbar gemacht habe. So hätten etwa die Lockdowns im Jahr 2020 reduzierte Einnahmen bei den Verwaltungsgebühren ergeben, während gleichzeitig die Ausgaben unter anderem für Fortbildungen gesunken seien. Für 2021 seien daher die Einnahmen bei den Verwaltungsgebühren vorsorglich niedriger angesetzt worden. Weil da aber wieder mehr möglich gewesen sei, hätten am Ende 4300 Euro mehr eingenommen werden können.

Hintergrund: Eckdaten des VG-Haushaltsplans

Die Details zum Etat für das laufende Haushaltsjahr erläuterte VG-Kämmerer Tobias Völker.

Verwaltungsteil (laufende Kosten, alle Zahlen gerundet): 2,9 Millionen Euro (Vorjahr: 2,9 Millionen Euro)

Vermögensteil (Investitionen): 193.000 Euro (345.000 Euro)

Schulden: Die VG wird zum Ende des Jahres schuldenfrei sein. Zum 31. Dezember 2021 waren es noch 2000 Euro.

VG-Umlage: 2,452 Millionen Euro (2,428 Millionen Euro)

Verteilung der VG-Umlage auf die Mitgliedsgemeinden:

Blankenbach: 265.000 Euro (267.000 Euro)

Kleinkahl: 327.000 Euro (320.000 Euro)

Krombach: 365.000 Euro (371.000 Euro)

Schöllkrippen: 750.000 Euro (737.000 Euro)

Sommerkahl: 226.000 Euro (219.000 Euro)

Westerngrund: 341.000 Euro (339.000 Euro)

Wiesen: 179.000 Euro (175.000 Euro). ()

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