»Urban Gardening« in Schimborn?

Ferienausschuss: Gemeinde soll nun mögliche Pächter und Verpächter für den »Spitzengarten« zusammenbringen

Mömbris
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Soll künftig wieder kleingärtnerisch genutzt werden: »Spitzengarten« unterhalb der neuen Kirche in Schimborn. Foto: Marion Stahl
Foto: Marion Stahl

Schrebergärtnern im »Spitzengarten«: Diese Idee hat die SPD-Fraktion dem Gemeinderat vorgeschlagen. Es geht um ein Gebiet zwischen der neuen Kirche, dem Kindergarten und dem Weiberbach, der früher kleingärtnerisch genutzt wurde - heute aber teilweise brachliegt. Die Gemeinde will die Eigentümer der rund 50 Parzellen nun anfragen, ob sie ihre Flächen an Hobbygärtner ohne eigenen Garten verpachten wollen.

Der Spitzengarten, in Schimborn auch als »Lenner« bekannt, war einst eine »blühende Landschaft« und ein »ganz toller Treffpunkt«, erinnerte sich Gudrun Griesbeck (SPD) am Dienstag im Ferienausschuss. Doch diese Zeiten sind vorbei: Viele der rund 50 Eigentümer sind in die Jahre gekommen und können ihre früheren Kleingärten nicht mehr bewirtschaften. Das hat die SPD auf die Idee gebracht, den Spitzengarten wieder zum Leben zu erwecken. Auf den Antrag der SPD soll nun ein Aufruf im Bürgerblatt gestartet werden: Sowohl diejenigen, die ihre Flächen verpachten wollen, als auch diejenigen, die dort gärtnern möchten, können sich bei der Gemeindeverwaltung melden, die dann als Vermittlerin auftreten soll.

Redner aller anderen Fraktionen fanden das eine gute Sache: Früher sei dort sehr viel Gartenbau betrieben worden, berichtete Kurt Rosenberger (UB).

Die SPD fand zwar, dass ein Aufruf im Bürgerblatt zu wenig sei: Gudrun Griesbeck schlug ein Schreiben an alle Eigentümer und ein Treffen vor. Doch eine knappe Mehrheit im Ferienausschuss befand, dass zunächst nur im Mömbriser Bürgerblatt für das »Urban Gardening« im Spitzengarten geworben werden soll. Die Gemeindeverwaltung soll anschließend über den Erfolg des Aufrufs berichten.

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