Sommernachtstraum mit zeitgenössischen Untertönen

Tanztheater: Mehr als 100 Akteure entführen Zuschauer im Stadttheater in Traumwelt - 16 Tanzszenen

Aschaffenburg
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Die Ballett- und Tanztheaterschule Heeg hat im Stadttheater den »Sommernachtstraum« aufgeführt. Foto: Jenny Brandt
Foto: Jenny Brandt
Mit 16 Tanz­sze­nen und ei­ge­nen Cho­reo­gra­phi­en hat Son­ja Heeg ih­ren »Som­mer­nacht­s­traum« am Wo­che­n­en­de ei­nem be­geis­ter­ten Pu­b­li­kum im Stadt­thea­ter prä­sen­tiert.

Wie die Ballett- und Tanztheaterschule Heeg mitteilt, hat Heeg den Elfenwald-Traum wiederum selbst in einen Traum verpackt, und auch die (nicht abendfüllende) Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde »eingebettet«: Zu Beginn erklang Darius Milhaud, das Ende begleitete Paul Dukas.

Rund 100 Tänzerinnen und eine Handvoll Tänzer je Vorstellung, vom Kindergartenkind bis zum jungen Erwachsenen, entführten die Zuschauer der Mitteilung zufolge »in eine wahre Sinnesflut«: »Die stets auf die Musik feinfühlig abgestimmten Bewegungen, die Sprache der Körper, die geschmackvollen Kostüme (Sigrid Baumann), das Bühnenbild und das ausgeklügelte Lichtkonzept (Sonja Heeg) begeisterten«, heißt es in der Mitteilung der Tanzschule. Zunächst wurden die Shakespeare-Protagonisten wie Statuen auf die Bühne gerollt. Das anschließende Tanztheater arbeitete ausschließlich nonverbal mit Gestik, Mimik, Bewegung und Tanz.

Mackie Messer mit im Boot

Nimmt bei Shakespeare das berühmte »Spiel im Spiel« (um Priamus und Thisbe) nach dem Happy-End im Elfenwald einen Großteil der Spieldauer ein, ersetzt Sonja Heeg dies durch Brechts Moritat von Mackie Messer und schafft so Zeit und Raum für kritische, zeitgenössische Untertöne. Im Hintergrund wirkten: Diana Junker-Reinhard (Regieassistenz), Torsten Bayer (Licht-Design) Siegbert Blattner und Team (Technik), Nadine Knauft (Inspizienz), Ronja Brunner (Garderobe) und Angelika Knauft (Maske).

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