Saal Neue Zeit für Übergangszeit ertüchtigen

Gemeinderat: Sanierungsarbeiten in Schöllkrippen sollen 33 000 Euro kosten - Auch Eigenleistung von Vereinen

Schöllkrippen
1 Min.

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Der Saal Neue Zeit in Sc­höllkrip­pen soll für rund 33 000 Eu­ro so fit ge­macht wer­den, dass er vor­über­ge­hend, et­wa für die nächs­ten fünf bis sechs Jah­re, für Ver­an­stal­tun­gen von der Ge­mein­de und den Ve­r­ei­nen, un­ter Um­stän­den so­gar für den Schuls­port, ge­nutzt wer­den kann.

Dieser Beschluss, den der Gemeinderat am Montag bei zwei Gegenstimmen fasste, soll nun als Grundlage für weitere Schritte dienen. Unter anderem soll die Diözese daran erinnert werden, dass sie eine Verantwortung trage und sich daher beteiligen sollte.

Saniert werden sollen laut Bürgermeister Marc Babo (CSU) Dach (5000 Euro), Boden (1500 Euro), Fenster und Fluchttüren (19 000 Euro), Heizung (4000 Euro) sowie Anstrich und Vorhänge (3000). Die Karnevalsgesellschaft beteilige sich als ein Hauptnutzer mit Eigenleistungen, und die Kirchenverwaltung - der Saal gehört der Pfarrpfründestiftung Ernstkirchen - steuere 3000 Euro bei.

Babo erinnerte daran, dass die Neue Zeit wegen diverser Schäden derzeit nur im Sommer, und auch das nur eingeschränkt, genutzt werden könne. Die Turnhalle an der Mittelschule falle als Ausweichmöglichkeit weg, sobald diese saniert und zur Mehrzweckhalle umgebaut werde. Deshalb habe er mit Kirchenstiftung und KGS Gespräche geführt.

»Diese Zahlen sind zu niedrig. Da folgt doch ein Loch aufs nächste«, bezweifelte Klaus Elsässer (CSU) die Höhe der Kosten.

»Wir haben schon früher über den Erhalt des Saals gesprochen. Da wurden höhere Beträge genannt«, sagte Marco Schmitt (CSU). Er forderte »klare Regelungen«: »Es geht nicht, dass andere bestellen und wir zahlen«, so Schmitt.

Stephan Roth-Oberlies (Grüne) forderte ein Konzept, wie es auf lange Sicht weitergehen sollte. Mike Steigerwald (FW) schlug vor, sich mit dem Geld lieber in einer anderen Gemeinde einzumieten. Tim Dedio (CSU) hielt dagegen, dass in den Nachbargemeinden sicher schwer eine Ausweichmöglichkeit für den Schulsport zu finden sei und es sowieso besser wäre, in der Nähe der Schule zu bleiben.

Bürgermeister Babo hob hervor, dass es sich lediglich um Arbeiten für eine Interimslösung handeln würde und einige der Sanierungskosten vorab mit Firmen besprochen worden seien. Demnach würde es reichen, das Dach nur punktuell auszubessern. Außerdem sei eine Nutzungsvereinbarung mit den Beteiligten geplant, in der Details geregelt werden sollen. Auf Nachfrage von Silvia Röhrig (FW) erklärte er, dass die Vereine während der Interimsphase den Saal kostenfrei nutzen könnten. Worauf Röhrig noch anregte, dass auch die Vereine wegen möglicher Eigenleistungen gefragt werden sollten.

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