Rhythmussicher, schwungvoll und flüssig

Konzert: Alzenauer Musikschüler präsentieren sich in neuem Veranstaltungsformat - 80 Zuhörer im Kulturforum

Alzenau
1 Min.

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Das Trommel-Ensemble unter Mitwirkung der neuen Lehrkraft Sabine Hanauer beim Konzert der Musikschule. Links wartet schon das Akkordeonensemble. Foto: Huhn
Foto: Doris Huhn

Das neue Veranstaltungsformat »Podium Musikschule«, das seit dem Umzug der städtischen Einrichtung ins Kulturforum ins Leben gerufen wurde, unterhielt am Montagabend rund 80 Besucher. Eingerahmt von zwei modern-coolen Stücken zeigte das öffentliche Schülerkonzert ein beeindruckendes Niveau, auf dem junge, aber auch ältere und sogar erwachsene Schüler spielen.

Rhythmussicher und mitreißend bearbeitete zur Eröffnung das Trommel-Ensemble mit der neuen Lehrkraft Sabine Hanauer und dem Stück »Octopus« des 1964 geborenen Komponisten Jürgen Nießner seine Instrumente, schlug die Schlegel rhythmisch zusammen oder stampfte mit den Füßen.

Danach folgten über eine Stunde lang Vorträge aus unterschiedlichen Epochen. Neben alten Meistern wie Diabelli, Mozart oder Chopin gab es jede Menge neuere Literatur für die Ohren der Gäste.

Solistisch auf die Bühne wagten sich gleich mehrere Musikschüler. Neben Johanna Schrauder und Svenja Fähnrich (jeweils Klavier) sowie Alina Albrecht (Gitarre) müssen zwei Solistinnen besonders erwähnt werden. Tosca Marie Berg (Klavierklasse Swetlana Klippert) hat beim Wettbewerb Jugend musiziert in Würzburg einen ersten Platz gewonnen und trug ein Diabelli-Rondo aus ihrem Programm vor. Emma Metz, die fortgeschrittene Querflöten-Schülerin von Ute Heininger-Lippert, parierte einen komplexen Andante-Satz von Mozart hervorragend inklusive einer Kadenz.

Neben zwei Duetten (Anais Hayrapetian und Anna Kleinschroth auf Klavier und Alt-Blockflöte, sowie Sofia Stenger und Annabell Volz mit dem vierhändigen Klavierstück »Elefantino«) sorgte eine Band unter der Leitung von Florian Hofmann mit der bekannten Jazz-Nummer »Oye Como Va« für Entspannung.

Der aus sieben Mädchen und Frauen bestehende Querflötenspielkreis »Flautellis« unter der Leitung von Ute Heininger-Lippert hatte Smetanas berühmtes Moldau-Motiv flüssig einstudiert.

Im »November« begann Stefan Sauers fünfköpfige Gitarrengruppe »Viento del sur« die Proben zum gleichnamigen Stück von Fabian Payr. Und zum Abschluss durfte das elfköpfige Akkordeon-Ensemble von Tatjana Vaskova unter ihrer Leitung und Mitwirkung das schwungvoll-moderne Stück »Tetraeder« von Hans-Günther Kölz (Jahrgang 1965) mit musikalischem Feuer intonieren.

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