Renaissance, Rilke und die Oper »Carmen«

Konzert:Das Trio Le Ciel Bleu nimmt Zuhörer mit auf eine musikalische Reise - Gesang, Cello und Gitarre

Glattbach
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Konzert des Trio Le Ciel Bleu im Sitzungssaal des Rathauses in Glattbach: Von links Jana Gerhart, Miriam Möckl und Stephan Sauer. Foto: Michael Markert
Foto: Michael Markert
»Wie ein Traum«: mit die­sem Gi­tar­ren­so­lo hat Le Ciel Bleu im Sit­zungs­saal des Rat­hau­ses in Glatt­bach sein Kon­zert am Frei­tag er­öff­net. Das Trio hat­te sich letz­tes Jahr ge­grün­det und be­steht aus der So­pra­nis­tin Mi­riam Möckl, Ja­na Ger­hart am Cel­lo und Ste­fan Sau­er an der Gi­tar­re.

Mit viel Applaus belohnten die 60 Besucher auch die zweite »Traummusik«, gespielt mit Cello und Gitarre.

Gitarrist Stephan Sauer führte kurzweilig durch das Programm und leitete in die Zeit der Renaissance an den Hof der Königin Elizabeth I. über. Dort war John Dowland als Komponist und Lautenist tätig.

An vier Stücken aus dieser Zeit, zwei davon gesungen, konnten sich die Zuhörer erfreuen. 300 Jahre später, um 1900, komponierte Erik Satie das Stück »Gnossiene 1«. Miriam Möckl las dabei das dazu wunderbar passende Gedicht »Der Panther« von Rainer Maria Rilke. Dann spielte Cellistin Jana Gerhart das »Prelude« von Johann Sebastian Bach als Solo und zusammen mit Stehan Sauer das bekannte »Air«. Viel Beifall war der Lohn für diese schöne Musik. Danach kam mit der »Bachianas« ein Stück des brasilianischen Komponisten Heitor Villa-Lobos. Mit »Over the Rainbow« endetet der erste Teil des Konzerts.

Von Kanada bis Irland

Nach der Pause folgten Lieder und Instrumentalmusik aus Kanada, Kolumbien Argentinien, Schottland und Irland, darunter das wunderschöne »My love is a little red rose«, bei dem ein Text von Robert Burns vertont wurde. Ein Höhepunkt war auch der »Libertango« von Astor Piazolla, von dem die Zuhörer begeistert waren. Bei der Habanera aus der Oper Carmen - bewiesen die Musiker und vor allem Miriam Möckl ihr ganzes Können.

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