Musikschule kommt bislang gut durch die Pandemiezeit

Sozial- und Kulturausschuss:Erster Bericht vom neuen Leiter Florian Hofmann - Maximilian-Kolbe-Haus wird mitgenutzt

Alzenau
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Musikschulleiter Florian Hofmann Bildunterschrift 2020-10-21 --> Florian Hofmann. Foto: privat
Foto: privat
Flo­ri­an Hof­mann hat im Sep­tem­ber die Lei­tung der städ­ti­schen Mu­sik­schu­le Al­zenau von Ru­dolf Pel­ze­ter über­nom­men, der zu­vor das Amt 33 Jah­re in­ne­hat­te und sich in den Ru­he­stand ver­ab­schie­de­te.

Hofmann (35), der vor acht Jahren seine Studienzeit als Diplom-Musiker und Diplom-Musiklehrer in Würzburg beendete, ist seit 2011 in Alzenau tätig und war seit 2015 bereits der Stellvertreter von Rudolf Pelzeter.

Florian Hofmann hatte sich seinen Start freilich anders vorgestellt. Coronabedingt muss die städtische Musikschule Anforderungen erfüllen, die nicht absehbar waren. In der jüngsten Sitzung des Alzenauer Sozial- und Kulturausschusses stellte sich der neue Musikschulleiter den Stadträten vor - und es waren durchaus positive Zahlen, die er in seinen ersten Bericht packen konnte.

So gab es seitens der Schüler die große Bereitschaft, in der Zeit ohne Regelbetrieb der Musikschule die Treue zu halten. Im Bericht heißt es: 80 Prozent der Schüler gaben ihr Einverständnis für einen gebührenpflichtigen Online-Unterricht, zwölf Prozent der Schüler wollten aussetzen bis zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts - und nur acht Prozent nahmen ihr Kündigungsrecht in Anspruch. Diese Zahlen beziehen sich auf eine Befragung von 218 Instrumentalschülern zum 31. März.

Seit dem 18. Mai ist wieder persönlicher Unterricht möglich. Problematisch ist insbesondere die Gruppen-Betreuung: Um überhaupt kleinere Ensembles unterrichten zu können, werden der Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek und das Maximilian-Kolbe-Haus genutzt. Die neuen Räume der Musikschule im Alzenauer Kulturforum am Marktplatz würden optimal ausgelastet, allerdings sei es nur in drei Räumen möglich, mehr als einen Schüler zu unterrichten - das ist die aktuelle Situation.

Für den Fall der Fälle hat man bei der Musikschule bereits Vorkehrungen getroffen: »Bei einer erneuten Schulschließung müssten insgesamt 233 Instrumentalschüler online betreut werden«, heißt es im Bericht.

Dies soll etwas komfortabler geschehen als noch im Frühjahr dieses Jahres. Ein deutsches Unternehmen hat eine browserbasierte Plattform für den Online-Unterricht entwickelt, der Sozial- und Kulturausschuss hält die monatlichen Kosten von unter 700 Euro für vertretbar.

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Florian Hofmann.

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