Melancholisch bis heiter

Benefizkonzert: Vier Chöre und ein Instrumentalduo musizieren in Straßbessenbach für den Kinderhospizdienst

Bessenbach
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Benefizkonzert für den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst: Die Zuschauer lauschen gebannt dem Gesangverein Concordia Straßbessenbach.
Foto: Claudia Scheidig
Pas­send am frühen Sonn­ta­g­a­bend hat das sa­kra­le Be­ne­fiz­kon­zert »Noc­tur­ne« (wört­lich über­setzt: Nacht wer­dend) des Ge­sang­ve­r­eins Con­cor­dia Straß­b­es­sen­bach be­gon­nen. Der Er­lös soll dem Kin­der- und Ju­gend­ho­spiz­di­enst Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg zu­gu­te kom­men.
Die Vorsitzende der Concordia, Christina Aulbach, hatte die Gäste in der voll besetzten Pfarrkirche St. Wendelinus begrüßt. Vier Chöre und ein Instrumentalduo traten an diesem Abend auf. Aus dem Freigerichter Ortsteil Bernbach war der Männerchor Teutonia angereist.
Diakon Leo Stenger, der die Moderation übernommen hatte, lieferte zu jedem Musikblock eine kurze Erläuterung zu Herkunft und Bedeutung der einzelnen Stücke.
So erfreute der Männerchor unter anderem mit »Kyrie« und »Sinner Man«. Das Vokalensemble Voces Aschaffenburg trug in feinen, sanften Tönen eine gesungene Liturgie sowie vier weitere Liedstücke aus der Spätrenaissance beziehungsweise dem Frühbarock vor.
Der Chor Four Voices aus Haibach unterhielt unter anderem die Zuhörer auch mit »What a wonderful World«. Britta Gläser am Piano und Uta Hasenstab-Kießling an der Querflöte präsentierten zwei melancholisch bis heiter anmutende Instrumentalvorträge.
Der gastgebende Chor Concordia, der den Liederreigen des Abends eröffnet hatte, übernahm auch dessen Abschluss. Mit »Jubilate Deo« erklang der letzte Akkord, und der Verein konnte den begeisterten Applaus des Publikums entgegennehmen.
Die Schirmherrin des Abends, die Aschaffenburger CSU-Landtagsabgeordnete Judith Gerlach, betonte, wie wichtig die Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Aschaffenburg/ Miltenberg sei, an den der Erlös aus dem Kartenverkauf fließen wird.
Das »Lachen der Kinder zurückzuerobern« und die Unterstützung der Angehörigen seien die Hauptaufgaben der Einrichtung, so Gerlach.
Claudia Scheidig
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