Marcella: Abschied von Sailauf

Wenigstens vorübergehend: Die »Popstars«-Sängerin nimmt eigenes Album in USA auf

Sailauf
Marcella: Abschied von Sailauf

Klar, dass der vierjährige Schäferhund-Rottweiler-Mischling am letzten Abend vor dem Abflug noch viele Extra-Schmuseeinheiten bekam. Klar, auch, dass es im Hotel Mama Nudeln mit Tomatensoße gab ? weil Marcellas Mutter Italienerin ist und weil es das Leibgericht der jungen Sängerin ist. »Pasta könnte die morgens, mittags und abends verdrücken«, schwört Signora Molignini.

Marcella selbst freut sich auf das matschige Fast Food in den USA. Egal, ob Hamburger, Pizza oder Wraps: »Da könnte ich mich reinsetzen.« Passend fürs englischsprachige Ausland hat sie sich den Künstlernamen McCrae zugelegt ? nach ihrem Vater George, der in den 70ern mit »Rock me baby« weltweit Pop-Erfolge feierte.

Einen Monat lang wird Marcella in einem renommierten Studio in der Südstaaten-Metropole Atlanta arbeiten. Produziert wird sie von einem Label, das schon mit Sarah Connor zusammen gearbeitet hat ? und mit Melanie Thornton. Die Schwester jener amerikanisch-deutschen R&B-Sängerin, mit der Marcella befreundet war, wird dabei ihre Managerin sein. (Melanie Thornton starb 2001 bei einem Flugzeugabsturz bei Zürich; ihr Coca-Cola-Werbesong »wonderful dream« wurde ein Hit).

Marcella ist froh, Manager und Produzenten gefunden zu haben, denen sie vertrauen kann. Nach dem ganzen Rummel um die »Popstars«-Show und nach dem verlorenen Finale hätten viele Produzenten bei ihr angeklopft, aber die meisten hätten nur schnellen und kurzlebigen Erfolg im Sinn gehabt. Sie habe aber jemanden gesucht, der auch in sie investiert und sie langfristig aufbaut.

Umso mehr freut sich Marcella, dass es endlich wieder los geht mit Singen, Stimmtraining, Foto-Sessions und allem, was zu einer CD-Produktion dazu gehört. »Fast wie bei Popstars eben.« Nur dass jetzt nicht mehr Pro 7 über allem wacht, sondern Marcella eine Menge selbst in der Hand halten kann.

Mit ihrem Solo-Projekt hat Marcella annähernd den Rat der Pop-Ikone Nina Hagen befolgt, die ihr einst entgegen schmetterte: »Ich hoffe, Du bist so clever und gründest eine Band!« Jens Raab

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